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Verkehr

Mofafahrer stirbt nach Unfall auf B20

Der 80-jährige Fahrer kam ins Schlingern, als er auf der Bundesstraße bei Cham von einem Lastwagen überholt wurde.
Von Philipp Froschhammer, MZ

Die Polizei regelt vor Ort den Verkehr. Fotos: Froschhammer
Die Polizei regelt vor Ort den Verkehr. Fotos: Froschhammer

Cham.Der Mofafahrer, der bei einem Unfall am Freitagnachmittag auf der B20 schwer verletzt worden war, ist in den frühen Morgenstunden verstorben. Der 80-Jährige war mit seiner 25er Zündapp auf der B 20 bei der Ausfahrt Chammünster in Richtung Cham unterwegs – nach Polizeiangaben verbotswidrig – als ihn ein Lastwagen überholte. Dem Lkw-Fahrer war nach eigenen Angaben schon von weitem aufgefallen, dass der Mofafahrer Schlangenlinien fuhr. „Es kam kein Auto entgegen, dann wollte ich ihn überholen. Ich bin extra weit ausgeschert, auf die andere Fahrbahn“, berichtet der 65-jährige Tscheche. Dabei überfuhr er wohl eine doppelt durchgezogene Linie.

Der 81-jährige Mofafahrer wurde schwer verletzt von einem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen.
Der 81-jährige Mofafahrer wurde schwer verletzt von einem Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen.

Während des Überholmanövers kam der Mofafahrer offenbar zusätzlich ins Schlingern, krachte gegen den Lastwagen und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Mofafahrer in ein Klinikum, wo er seinen Verletzungen erlag.

Ob die körperliche Beeinträchtigung des einarmigen Mofafahrers Mitursache des Unfalls war, kann die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt, den Unfallhergang zu analysieren.

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