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Bilanz

Monika Schambeck ist nicht zu ersetzen

Die Leiterin der Turnabteilung kandidierte nach 16 Jahren im Vorsitz nicht mehr. Eine Nachfolgerin war vorerst nicht zu finden.

Langjährige Mitglieder sind geehrt worden: Sie nahmen ihre Abteilungsleiterin Monika Schambeck in die Mitte – mit auf dem Bild sind Armin Hossinger, Klaus Schwarzfischer und Reinhard Schreiner, aus der Vorstandschaft der Spielvereinigung Mitterdorf. Foto: rjm

Mitterdorf.Am Dienstag trafen sich die Mitglieder der Turnabteilung der Spielvereinigung Mitterdorf zu einem Abendessen, um anschließend Rückschau zu halten, verdiente Mitglieder zu ehren und eine neue Leitung zu wählen.

310 Mitglieder, davon 149 Erwachsene, 27 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren und 134 Kinder bis 13 Jahre zählt die Turnabteilung. Aber auch das Gesellschaftliche kommt bei der Turnabteilung nicht zur kurz. Abteilungsleiterin Monika Schambeck berichtete vom Besuch von Sportlerbällen, des Mühlbauer-Spendenlaufs, dem Vereinsausflug nach Pottenstein und Bayreuth und anderern Aktivitäten. Die gemeinsame Nutzung der Turnhalle diene allen. Daher schaffte die Turnabteilung hochwertige Turnmatten und einen Turnkasten mit Kletterleiter an, die alle nutzen dürfen. In der Mitterdorfer Sporthalle ist ganztags Bewegung angesagt, vormittags der Schulsport, nachmittags und abends treffen sich die Vereine.

Schambeck überreichte Blumenpräsente an alle Übungsleiterinnen und verdiente Mitarbeiter, dankte ihrer treuen Vorstandschaft und ehrte Josefine Ederer, Waltraud Schwarzfischer, Gisela Heinrich, Maria Viol und Marianne Koller für 25-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft der Turnabteilung.

Monika Schambeck, seit rund 16 Jahren Abteilungsleiterin, kündigte bereits einige Zeit vorher an, nicht mehr zu kandidieren. Schambeck sagte,16 Jahre seien Zeit genug. Es sei an der Zeit, die Verantwortung in jüngere Hände zu geben.

Hauptvorstand Armin Hossinger dankte in seinem Grußwort Monika Schambeck für ihr langjähriges Engagement. 310 Mitglieder, davon die Hälfte Kinder. „Dies macht unseren Verein aus“, so Hossinger. Mit stehenden Ovationen dankten alle Damen und der Gesamtvorstand der Spielvereinigung, Armin Hossinger, Klaus Schwarzfischer und Reinhard Schreiner für die 16 Jahre der erfolgreichen Leitung der Abteilung.

Hossinger, der gemeinsam mit Klaus Schwarzfischer den Wahlvorstand bildete, rief zu Vorschlägenz auf. Es wurden einige Damen gefragt, alle lehnten es ab, in die Verantwortung zu gehen. Nach einer guten viertel Stunde Bedenkzeit, fand sich trotz der Ankündigung unter Umständen die Abteilung aufzulösen und in den Hauptverein einzugliedern, niemand, der in die Verantwortung treten wollte. Den Vorschlag einer sogenannten „Doppelspitze“ lehnte Hossinger ab. Die Vereinssatzung würde für eine solche Lösungen entgegenstehen. Hossinger kündigte an, in sechs Wochen, Ende Januar erneut eine Versammlung für „Neuwahlen“ einzuberufen.

Die nächsten Vorhaben sind am 5. Januar der Besuch des Hausfasching im Sportheim, der Sportlerball und der Mitterdorfer Weiberfasching am 31. Januar im Gasthaus Hecht. (rjm)

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