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Erinnerungen

Morgenlob in der Hallenkirche

Im Jahr 2004 waren die Höhen um Geigant das Ziel der die St. Josefs-Wanderer. Ein Jahr später ging es nach Bad Kötzting.
Von Georg Fleischmann

Gottesdienst in der herbstlichen Natur – Pfarrer Josef Triebenbacher versammelte die Bibelwanderer auf einer der Höhen bei Geigant zum Gebet. Eine Steinplatte diente ihm als Altartisch. Fotos: Georg Fleischmann
Gottesdienst in der herbstlichen Natur – Pfarrer Josef Triebenbacher versammelte die Bibelwanderer auf einer der Höhen bei Geigant zum Gebet. Eine Steinplatte diente ihm als Altartisch. Fotos: Georg Fleischmann

Cham.Weniger hoch hinauf als in den vergangenen Jahren ging es bei der achten Bibelwanderung der Pfarrei St. Josef im Jahr 2004. Es war ein Ziel in der näheren Heimat. Die Höhen rund um Geigant, ein angenehmes Wandergebiet wollte man kennenlernen.

16 Teilnehmer mit Pfarrer Josef Triebenbacher als geistlichem Beistand und Otto Faschingbauer als begleitender Wanderführer fuhren zu Beginn des Wandertages mit der Oberpfalzbahn bis Geigant. Nach der kurzen Anfahrt besuchte man die dortige Pfarrkirche, die als Hallenkirche immer wieder Bewunderung auslöst.

Mit dem Morgenlob in dieser Kirche begann die Wanderung – immer bergwärts zum Bleschenberg in 596 Metern Höhe. Der beginnende Herbst war hier schon überall sichtbar, und die Buchenwälder leuchteten in den schönsten Farben, erinnert sich Georg Fleischmann. Auf dem Gipfel dieses Berges, wo sich eine Marienkapelle befindet, gab es stilles Besinnen. Auch an die Geschichte dieses Berges wurde erinnert. Hier soll einmal die Geiganter Kirche gestanden haben. 1634 zerstörten die Schweden diese Kirche, die dann nicht mehr aufgebaut wurde.

Erinnerungen

Wort Gottes auf dem Großen Arber

Die Bibelwanderungen der Pfarrei St. Josef in den Jahren 2002 und 2003 führten auf den Arber und auf den Kaitersberg.

Die Wanderung führte weiter zum Zwirenzl, eine sanfte Höhe mit 701 Metern. Hier gab es eine Pause mit dem ersten Bibelgespräch dieses Tages. Weiter ging die Wanderung durch dichten Wald, über Stock und Stein, und es schien, als würde man nie dort ankommen. Das Ziel war der Klammerfelsen (848 Meter).

Unter dem Gipfelkreuz

Mit Morgenlob am Sonntag begann die Wanderung zum Kathlfels, dort wollte man unter dem mächtigen Gipfelkreuz den Sonntagsgottesdienst feiern. Ein kleiner Altartisch aus Stein und Holz diente zur Feier des Gottesdienstes. Vorbeiziehende Wanderer blieben stehen und feierten mit. Der weitere Teil dieser Wanderung führte talabwärts, und auf dem Panduren-steig ging es bis zum Bergdorf Kolmberg. Die letzten Kilometer des weiten Wanderweges fuhr man von Waffenbrunn bis zur Heimatstadt noch mit der Bahn. „Miteinander auf dem Weg“ hieß der Leitgedanke dieses Tages. Niemand wollte diesen missen.

Ein Zeitungsausschnitt von der Bibelwanderung zum Ludwigsberg  Fotos: Georg Fleischmann
Ein Zeitungsausschnitt von der Bibelwanderung zum Ludwigsberg Fotos: Georg Fleischmann

Die zweitägige Bibelwanderung 2005 mit 22 Teilnehmern führte vom Ludwigsberg bei Bad Kötzting entlang des schwarzen Regens, vorbei an alten Bauernhöfen, wo die uralte Verbundenheit zum Glauben noch lebendig und sichtbar ist. Zahlreiche Kapellen entlang des Wanderweges geben Zeugnis vom Glauben, für eine Bibelwanderung gerade richtig. Die Organisation und Planung der Wanderstrecke übernahm der Waldvereins-Vorsitzende Otto Faschingbauer.

Glaube

Sie wanderten mit der Bibel im Rucksack

Zwei Tage begaben sich Gläubige aus St. Josef mit Pfarrer Triebenbacher auf eine Wanderung. 1999 ging es nach St. Englmar.

Ausgangspunkt war die Waldpension am Ludwigsberg. Erstes Ziel war Weißenregen, wo in freier Natur das Morgenlob gebetet wurde. Dann ging es bergab in Richtung schwarzer Regen, wo dicht am Regenufer das erste Bibelgespräch des Tages stattfand. Vorbei am Kraftwerk Höllenstein erreichte man den Weiler Grub, bereits zur Gemeinde Prackenbach gehörend. Sackenried, mit der Kirche Vierzehn Nothelfer war nächstes Ziel.

Am Ludwigsberg

  • 2005:

    Der Ludwigsberg in Bad Kötzting war in diesem Jahr Ausgangspunkt der Bibelwandertage.

  • Beteiligung:

    22 Wanderer hatten sich mit Pfarrer Triebenbacher auf den Weg gemacht.

Die letzten Sonnenstrahlen

Von der untergehenden Sonne kamen die letzten Strahlen, als die Bibelwanderer sich ihrer Unterkunft am Ludwigsberg näherten. Am zweiten Tag ging es Richtung Blaibach und zum Weiler Untergschaidt. Im Hof von Albert und Charlotte Heigl steht eine Kapelle, bei der die Wandergruppe ihren Sonntagsgottesdienst feierte. Von hier führte der Wanderweg weiter immer bergwärts zu den Bergdörfern Heitzelsberg und Anzenberg mit Besuch von mehreren Kapellen. Eine lange Wegstrecke lag an diesem Tag noch vor den Bibelwanderern, bis sie den Parkplatz erreichten, von dem sie die Heimfahrt antreten konnten.

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