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Verkehr

Tödlicher Unfall: Ursache noch unklar

Der Tod eines 36-Jährigen aus Cham bleibt vorerst ein Rätsel. Der Motorradfahrer war auf der B 20 mit einem Lkw kollidiert.
Von Johannes Schiedermeier und Bernhard Völkl

Von der Maschine blieben nach dem Zusammenprall nur noch Trümmer übrig.
Von der Maschine blieben nach dem Zusammenprall nur noch Trümmer übrig. Foto: Schiedermeier

Cham.Zum tödlichen Unfall eines Motorradfahrers auf der B 20 bei Chameregg vom Montagabend bleibt vorerst eine Frage ungeklärt: Wie ist es zu dem Frontal-Zusammenstoß mit einem Lkw gekommen?

Der 36-jährige Motorradfahrer aus Cham war mit seiner Kawasaki 800 auf der B 20 in Richtung Furth im Wald unterwegs, als er kurz nach der Abfahrt Chameregg um 17.06 Uhr auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn kam und dort frontal in einen entgegenkommenden Lkw krachte. Der Aufprall muss mit großer Geschwindigkeit erfolgt sein. Das Motorrad wurde zerfetzt. Der Motorradfahrer wurde vermutlich sofort getötet. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde von der Staatsanwaltschaft Regensburg ein Gutachter an die Unfallstelle gerufen. Ein Ergebnis des Gutachtens sei erst Ende November zu erwarten, erklärte ein Sprecher der Chamer Polizeiinspektion am Dienstag auf unsere Nachfrage. Auch die Aussage des Lkw-Fahrers habe keine konkreten Hinweise gebracht. Weitere Zeugen seien noch nicht gehört worden, so die Polizei.

Die Bundesstraße blieb am Montagabend bis gegen 22.45 Uhr total gesperrt. So lange dauerten die Untersuchungen des Gutachters und die Bergung des Lasters. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehren umgeleitet. An beiden Unfallfahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 30 000 Euro.

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