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Furth i Wald

Musik für Barockcello und Truhenorgel

Beim zweiten Abend mit Alter Musik stehen dieses Mal barocke Kompositionen für Barockcello und Truhenorgel im Vordergrund.
Johann Reitmeier

Ludwig Frankmar  Foto: L. Frankmar
Ludwig Frankmar Foto: L. Frankmar

Furth i Wald.Der grandiosen Eröffnung der Further Sommerorgelkonzerte mit einem virtuosen Abend für Trompeten und Orgel folgt am Donnerstag, 18. Juli, um 19.30 Uhr, der zweite Abend mit Alter Musik. Im Vordergrund stehen dieses Mal barocke Kompositionen für Barockcello und Truhenorgel. Wolfgang Kraus hat dazu einen Spezialisten für die historische Aufführungspraxis eingeladen – aus Berlin kommt der in Schweden geborene Cellist Ludwig Frankmar. Kraus selbst spielt auf dem Nachbau einer Truhenorgel, die sein Vater Eberhard 1975 bauen ließ und die dem Original nach G. F. Händel entspricht. Die Musiker werden, im Altarraum der Further Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt spielen, ein Stück – das Bach-Orgelkonzert a-Moll – wird Wolfgang Kraus auf dem großen Eisenbarth-Instrument der Stadtpfarrkirche erklingen lassen.

Das Programm sieht im einzelnen vor: Für Cello und Truhenorgel, Giovanni Bassano (1558-1617), Diminutionen über „Oncques amour“ nach Thomas Crequillon, Diminutionen über „Frais et gaillard“ nach Clemens non Papa,      Diminutionen über Susanne ung jour nach Orlando di Lasso; Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), Sonate in C-Dur für Viola da Gamba und Basso continuo Wq 136 (Berlin 1745): Andante – Allegretto – Arioso. Für Cello solo: Giovanni Bassano (1558-1617), Ricercate (aus „Ricercate, Passagi et Cadentie“, Venedig 1585), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010 (aus 6 Suites à Violoncello solo senza basso, um 1720) Preludium – Allemande – Courante – Sarabande – Bourrée – Gigue. Für Orgel solo (Eisenbart-Orgel): Johann Sebastian Bach, Orgelkonzert a-Moll BWV 593 nach Antonio Vivaldi op. 3 Nr.8.

Die Ausführenden sind: Ludwig Frankmar stammt aus einer schwedischen Kirchenmusikerfamilie. Nach Studien in seiner Heimatstadt Malmö bei Guido Vecchi war er als Orchestermusiker an der Barcelona Oper und als Solocellist der Göteborger Oper tätig, sowie, nach Studien bei Thomas Demenga an der Musik-Akademie Basel, als Solocellist der Camerata Bern. Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zuerst mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und die Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Wolfgang S. Kraus, Regionalkantor und Further Kirchenmusiker kennt man als enorm fleißigen, äußerst vielseitigen Konzertorganisten, Chor- und Orchesterleiter seit beinahe drei Jahrzehnten, in denen er, von Furth im Wald aus, Konzerte „zu Hause“ aber auch weit über die Region hinaus, z. T. bis nach Asien gibt. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen. (cjr)

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