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Konzert

Musik quer durch den Dschungel der Gefühle

Die Kultband „Cariba“ mit zwei Further Musik-Größen brachte den Saal im Rathaus Furth im Wald zum Beben.
Johann Gruber

Seit 20 Jahren begeistert die Kultband „Cariba“ mit verblüffend vielseitiger Blues-, Jazz- und Afrobrasil/Latin-Musik ihr Publikum. Foto: Johann Gruber
Seit 20 Jahren begeistert die Kultband „Cariba“ mit verblüffend vielseitiger Blues-, Jazz- und Afrobrasil/Latin-Musik ihr Publikum. Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.Seit 20 Jahren begeistert die Kultband „Cariba“ mit den Münchnern Alexandra Fischer (Piano, Gesang), Ludwig Begner (Schlagzeug) und den Further Brüdern Sigi Lee (Trompete, Percussion) und Toni Nachreiner (Kontrabass/E-Gitarre) ihr Publikum mit vielseitiger Blues-, Jazz- und Afrobrasil/Latin-Musik. Am Freitag gastierte das Quartett mit dem Programm „Alexandra Fischer Crossover“ im Further Rathaussaal.

Die Sängerin und Pianistin Alexandra Fischer hat sich als Frontfrau diesen Genres über eigene Texte und Kompositionen genähert. Sie schreibt auf Englisch, Deutsch, Brasilianisch, Spanisch und Französisch, was die Musik kosmopolitisch macht. Stilistisch bewegt sich die Band durch viele musikalische Ströme, die aber hauptsächlich aus Süd-und Nordamerika kommen, z. B. Bossa, Tango, Blues, Jazz, Funk und Reggae.

Neben den Originals von Alexandra Fischer, die mehr als 2500 Konzerte auf Festivals und in Clubs in wechselnder Besetzung mit befreundeten Musikern gab und heuer auf dem Nockherberg als Sängerin der Singspiel-Kapelle mitwirkte, waren auch neue Interpretationen der Musik von Tania Maria, Steve Wonder und Sigi Lee zu hören. Die virtuose Band gab sich mitreißenden Grooves hin und durchstreifte mit ungebremster Spielfreude den Dschungel der Gefühle. Das Konzert war ein intensives, abwechslungsreiches und spannendes Erlebnis, das vom Publikum mit viel Beifall honoriert wurde. Spontanen Applaus gab es, wenn die anderen Bandmitglieder sich zurücknahmen und die jeweiligen Solisten loslegten.

Zur Frage, wie eine Band mit Münchner und Further Mitgliedern zusammenkommt und so lange zusammenspielt, erklärte Sigi Lee, dass man in jazzbegeisterten Musikerkreisen viele Gleichgesinnte kennen- und schätzen lerne. Bei der Planung von Konzerten frage man dann einfach an, wenn ein Pianist, Kontrabassist, Trompeter usw. benötigt wird.

Unter den Zuhörern im Rathaussaal war auch Toni Nachreiners Sohn Johannes Breu, der in diesem Jahr erfolgreich sein Studium am Music College Regensburg mit dem Abschluss „Staatlich geprüfter Ensembleleiter/Chorleiter in Fachrichtung Jazz/Rock/Pop“ beendete und damit die musikalische Tradition von Opa Anton, Papa Toni und Onkel Sigi Lee fortsetzt. Sein fachkundiges Urteil: „Ein Spitzenkonzert von ambitionierten Musikern, die sich durch die Stilistiken spielen, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.“ (fer)

Das Konzert

  • Musiker:

    Alexandra Fischer (Piano und Gesang) sowie Ludwig Begner (Schlagzeug) aus München; Sigi Lee (Trompete und Percussion) und sein Bruder Toni Nachreiner (Kontrabass und E-Gitarre aus Furth im Wald.

  • Stilrichtungen:

    Blues, Jazz, Afrobrasil- und Latin-Musik. Das Konzert war ein abwechslungsreiches und spannendes Erlebnis, das mit viel Beifall honoriert wurde.

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