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Arnschwang/nösswartling

Naturprogramm: Der LBV feiert sein Mühlenfest

Die LBV-Kreisgruppe feierte am Sonntag LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling ihr Mühlenfest

Floßfahrten waren beliebt. Foto: fgr
Floßfahrten waren beliebt. Foto: fgr

Arnschwang.mit Gottesdienst im Freien Naturprogramm. Im Saal erwartete die Besucher die Kunstausstellung „TINNITUS“ der tschechischen Künstlerin Johana Cerna. Das Mühlenfest begann um 10 Uhr mit einem musikalisch von den Pfarrspatzen umrahmten Feldgottesdienst.

Pfarrer Joseph Kata stellte die Schöpfung als wunderbares Geschenk Gottes in den Mittelpunkt. Viele würden sich für die Bewahrung der Schöpfung engagieren. Nicht nur Bebauen, sondern auch Behüten sei Auftrag. Gott segne die Menschen mit der Schönheit der Natur. Er sei der Schöpfer der Erde, alles Leben komme von ihm und kehre zu ihm zurück. Man müsse dankbar sein, dass Gott die Erde mit den Menschen teile und sie zu Mitschöpfern gemacht habe, um die Ressourcen zu pflegen und zu teilen. Energie und Nahrung sollen nicht verschwendet werden. Dies würde sich negativ auf die Natur auswirken. Umweltfreundliches Handeln leiste einen großen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. „Gestalten, Bebauen und Behüten der Erde ist unser Auftrag“, sagte Pfarrer Kata.

Zum Mittagessen spielte die Weißenregener Blasmusik bayerisch auf. Nach dem Mittagessen begann für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Im Vorgarten bot ein Infostand rund um das Thema Igel Hintergrundwissen, denn seit 2017 ist der einheimische Braunbrustigel in die Rote Liste der bedrohten Tierarten aufgenommen worden. Igelbeauftragte Antje Weichmann stand für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Im Glasanbau boten die Arnschwanger Imker einen Infostand. Hier fanden alle Fragen rund ums Bienenvolk eine Antwort. Auch beim Honigschleudern konnte man dabei sein. Im großen Saal lud die Ausstellung „TINNITUS“ der tschechischen Künstlerin Johana Cerna zur Betrachtung der Werke ein.

Rund um das Kinderprogramm „Stachelritter“ waren auf dem LBV-Gelände Stationen aufgebaut. Zu Beginn holte sich jeder Starter gegen ein geringes Entgelt im LBV-Laden oder an der „Tankstelle“ auf der Inselwiese einen Stempel mit Laufkarte, der ihm die Teilnahme erlaubte. Und dann konnte es losgehen mit dem Basteln und Spielen. Sogar richtiges Aquarellmalen wurde für die Kinder geboten. Günter Haslbeck, Leiter des Aquarelltreffs Cham, unterstützte in der Malwerk-statt „Ein Garten für den Stachelritter“ im Vorgarten die Kinder beim Erstellen ihres eigenen Werkes.

Für die Kleinsten war der Wasserspielplatz eingerichtet und lud zum Staudämmebauen, Kanäleanlegen und Matschen ein. Auch die Schatzgräberstelle war aufgebaut. Auf der Inselwiese wurde zur Versorgung durstiger und hungriger Besucher eine „Tankstelle“ eingerichtet. Natürlich standen auch die Wathosen für eine Abenteuertour durch den Chamb im Eisvogelsteig bereit, und Floß und Kanu warteten auf Kinder. (fgr)

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