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Umwelt

Naturwissen vor Ort vermittelt

Rötzer Kinder waren mit der Naturparkrangerin unterwegs. Sie fingen Wassertiere und lernten, wie viele Haare ein Otter hat.
Günther Hofmann

  • Vor der Lokomotive stellten sich alle Kinder zusammen mit Frank Schürmann und Julia Hetzl zu einem Gruppenbild Fotos: Günther Hofmann
  • Einen Fischotter hatten die wenigsten der Kinder so nahe gesehen.
  • „Hoffentlich geht mir etwas in den Kescher…“
  • In den seichten Mulden konnte man leicht in die Schwarzach steigen.
  • Die Mutigsten wagten sich sogar auf den Wasserfall.
  • Abenteuer an der Schwarzach an einem idyllischen Ort

Rötz.Einen kurzweiligen Nachmittag erlebten die teilnehmenden Kinder des Ferienprogramms am vergangenen Mittwoch in der freien Natur an einem idyllischen Plätzchen an der Schwarzach. Frank Schürmann, Leiter des Tourismusbüros in Rötz, freute sich, dass er mehr als 30 Kinder und auch Erwachsene am Parkplatz des Oberpfälzer Handwerksmuseum begrüßen konnte. „Unterwegs mit der Naturparkrangerin“ war das Thema dieses Tages. Dazu war Julia Hetzl, Naturparkrangerin des Naturparks Oberer Bayerischer Wald, nach Hillstett gekommen.

Sie machte sich auch gleich auf den Weg zur Holzbrücke bei der Alten Wutzschleife. Dort wurde auf einen Trampelpfad abgebogen und der Nachmittag begann mit zwei Rätseln, bei denen die Kinder die Tiere – Libelle und Fischotter – erraten mussten. Diese hatte die Rangerin auch dabei und die Buben und Mädchen konnten den ausgestopften Otter streicheln. Dabei erfuhren sie, dass das Mardertier optimal für das Leben in und am Wasser ausgestattet ist, weil die Tiere nämlich über 50 000 Haare pro Quadratzentimeter auf der Haut haben.

Dann ging es noch ein Stück weiter zu einem der idyllischsten Orte der Gemeinde Rötz. Mit lautem Getöse fließt die Schwarzach über die aufgebauten Steine und an der Seite gibt es flache Mulden, in die die Kinder steigen konnten. Sie wurden ausgerüstet mit Keschern und Eimern und machten sich auf die Jagd nach Wassertieren. Leider war die Ausbeute nicht sehr groß. Aber auch über einen gefangenen Wasserläufer konnten sich die Kinder freuen. Julia Hetzl erklärte, was es noch so alles im und am Wasser gibt. Den gefangenen Wassertieren wurde natürlich wieder die Freiheit geschenkt. Auch wenn manches Kind ausrutschte und ins Wasser fiel, herrschte durchweg gute Stimmung.

Auch die Naturparkrangerin hofft, dass dieser Ort nicht weichen muss, ist er doch ein einmaliger Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Nach so viel Abenteuer im Wasser versammelten sich alle zu einer Brotzeit, bevor es dann nach fast drei Stunden wieder zum Ausgangsort zurückging. Der Naturpark Oberer Bayerischer Wald besteht aus dem gesamten Landkreis Cham und einem Teil des Landkreises Schwandorf. Es gibt auch zwei Naturparkschulen in Waldmünchen und Geigant. Es werden Unterrichte gegeben, die Wissen über Wiese, Hecke, Wasser und Wald vermitteln.

Ein interessanter Nachmittag inmitten der Natur ging viel zu schnell vorbei. (whg)

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