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Pemfling

Neue Altäre für das Frauentragen

Das Frauentragen ist ein christlicher Adventsbrauch.
Werner Weiß

Die für das Frauentragen in Pemfling neu angeschafften „kleinen Marienaltäre
Die für das Frauentragen in Pemfling neu angeschafften „kleinen Marienaltäre" Foto: Werner Weiss

Pemfling.Dabei wird eine Marienfigur oder eine Marienikone von Haus zu Haus, von Familie zu Familie getragen. Jede Nacht findet Maria somit symbolisch Herberge bei einer anderen Familie. Üblicherweise findet bei der Übergabe ein gemeinsames Gebet oder eine kurze Hausandacht statt. Wichtigste biblische Grundlage für diesen Brauch ist die Herbergssuche Mariens in Bethlehem zur Zeit ihrer Niederkunft“ (Lk 2, 1-7). Während Maria in der Weihnachtsgeschichte bekanntlich nicht in der Herberge, sondern nur in einem Stall unterkommt, wird sie beim Frauentragen in zahlreichen Häusern der Pfarrei aufgenommen. Nachdem die bisherigen Marienbilder sehr abgenutzt waren, schuf Dekan Michael Reißer in diesem Jahr neue „kleine Marienaltäre“ an, diese wurden am Sonntag nach dem Gottesdienst an die Ortsvertreter übergeben. In der Adventszeit wandern die Altäre von Haus zu Haus, bevor sie am 4. Advent wieder in der Pfarrkirche St. Andreas ihren Ausgangspunkt erreicht haben. (cpf)

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