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Region Cham
Sonntag, 24. Juni 2018 20° 4

Ausbildung

Neue Ausrüstung für Taucher

Künftig spart die Wasserwacht Geld, weil die eigenen Gerätewarte die Tauchgeräte warten und prüfen dürfen.

Die Wasserwacht-Rettungstaucher freuen sich mit Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner (rechts) und Rettungsdienstleiter Michael Daiminger (links) über die neue Ausrüstung. Foto: Pfeilschifter
Die Wasserwacht-Rettungstaucher freuen sich mit Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner (rechts) und Rettungsdienstleiter Michael Daiminger (links) über die neue Ausrüstung. Foto: Pfeilschifter

CHAM.Freude herrscht bei den Rettungstauchern. Die Rettungstaucher der Schnelleinsatzgruppe der Wasserwacht wurden mit Unterstützung des Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) auf den neuesten technischen Stand gebracht. Grund hierfür war, dass die Wasserwacht den Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung unterliegt. Dabei können Tauchgerätewarte der Wasserwacht, mit Prüfungen und Instandsetzungsarbeiten beauftragt werden.

Nach einem mit Erfolg abgeschlossenen Gerätewartseminar eines Herstellers beauftragte die Kreis-Wasserwacht Klaus Kreitmeier, Markus Schmid und Armin Schlüter mit der Aufgabe des Tauchgerätewartes. Nach dem erfolgreichen Lehrgang können die drei für die Wasserwachten im Kreisverband Cham die Wartungen und Prüfungen selbst durchführen.

Der große Vorteil dabei ist, dass die erforderlichen jährigen Prüfungen nur mit den geringen Kosten für Ersatzteile verbunden sind. Bei anderen Herstellern besteht diese Möglichkeit nicht und so müssen alle Lungenautomaten und Jackets jährlich an den Hersteller eingesandt werden. Die Kosten pro Taucher belaufen sich hier auf etwa 180 Euro. Dies war Grund für die Kreiswasserwacht mit der großzügigen Unterstützung des BRK-Kreisverbandes alle Tauchausrüstungen der Rettungstaucher der Schnelleinsatzgruppen im Landkreis auf einheitliche Gerätschaften eines Herstellers (AquaLung/Apeks) umzustellen und die Taucher auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Dadurch könne man die vorgegebenen Vorschriften einhalten und in Zukunft kommen die Prüfungen aufgrund der Prüfung durch die eigenen Gerätewarte erheblich kostengünstiger.

In Anwesenheit von BRK-Kreisgeschäftsführer Manfred Aschenbrenner, Rettungsdienstleiter Michael Daiminger sowie dem Kreisvorsitzenden der Wasserwacht Armin Schlüter wurde die neue Ausrüstung an die 14 Rettungstaucher der Schnelleinsatzgruppen Cham und Roding übergeben. Wie die BRK-Führungskräfte betonten, war die Neuanschaffung notwendig um die ehrenamtliche Hilfe im Wasser auch weiterhin fortführen zu können. Bisher habe es für die neue Ausrüstung keine Zuschüsse gegeben. Aschenbrenner und Daiminger kündigten aber Anträge an. Nun werde die Wartung der neuen Geräte im jährlichen Turnus von eigenen Leuten ehrenamtlich durchgeführt. Pro Ausrüstung spare man sich rund 180 Euro. Kreisgeschäftsführer Aschenbrenner hofft, dass mit der neuen Ausrüstung wieder mehr Schwung auch in die anderen Wasserwacht Ortsgruppen kommen, bei denen die Zahl der Taucher rückläufig sei. (cft)

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