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Ehrenamt

Neue Dienstkleidung für die Lebensretter

Die Arnbrucker Wasserwachtler leisteten vergangenes Jahr 870 Wachstunden ab. Auf die Ausbildung legen sie höchsten Wert.

  • Das ist die neue Dienstkleidung für den Wasserwachtdienst (links Wasserwachtboss Thomas Kufner) im Panoramabad: schwarze Shorts und weißes T-Shirt mit Wasserwachtlogo. Foto: Weiß
  • Bademeister Karl-Heinz Schedlbauer (rechts) bildete 14 junge Leute für den aktiven Wasserwachtdienst aus und machte sie mit allen Fertigkeiten vertraut, die sie bei Unfällen brauchen. Foto: Weiß

Arnbruck.Die Wasserwacht-Ortsgruppe Arnbruck ist in Hochform: 18 diensthabende Wasserwachtler und 20 Begleitpersonen versehen den Dienst an den Wochenenden und Feiertagen; seit Anfang Januar läuft die Rettungsschwimmausbildung durch den Technischen Leiter Christian Triffo mit Hilfe von Antonia Triffo.

Begleitpersonen im Wasserwachtdienst und Schülereltern, die den Schwimmunterricht der Grundschule unterstützen, erwarben 13 Rettungsschwimmabzeichen; weitere Aktive erwarben bei Erst- beziehungsweise Wiederholungsprüfungen sechs Mal das Rettungsschwimmabzeichen in Silber und acht Mal das Rettungsschwimmabzeichen in Gold, wie Wasserwachtboss Thomas Kufner mitteilte: „Unser Ziel ist es, dass immer qualifizierte und ausgebildete Leute im Panoramabad für die Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen.“

Neben den Schwimmkursen für Kinder ist auch ein Kurs für Erwachsene im Angebot. Am Kinder- und Jugendtraining jeden Sonntag ab 19 Uhr nehmen im Schnitt 25 bis 30 Kinder teil, bei dem sich mehrere Trainer abwechseln, die die Kinder zu leistungsfähigen Schwimmern ausbilden und ihnen, neben viel Spaß an der Bewegung, die Grundlagen der Wasserrettung vermitteln wollen. „Diese Leute wachsen auch in die Dienste hinein und qualifizieren sich für den Wachdienst. Im Jahr 2019 haben unsere Diensthabenden und Begleitpersonen insgesamt 870 Wachstunden abgeleistet“, sagte Kufner.

Das rege und abwechslungsreiche Gemeinschaftsleben sieht Kufner als nicht zu unterschätzenden Faktor für den Zusammenhalt. Das sommerliche Zeltlager für die Kinder gehört ebenso dazu wie der Jahresausflug. Die neue Dienstkleidung mit kurzer Hose in schwarz und weißem T-Shirt mit WW-Logo für den Hallenbaddienst und die Trainer sollen das Gemeinschaftsgefühl ebenso stärken wie die regelmäßigen Erste-Hilfe-Kurse; im Februar bildete Bademeister Karl-Heinz „Jump“ Schedlbauer 14 Jugendliche aus. Ein weiterer Kurs ist für Ende März geplant. (kll)

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