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Schorndorf

Neue Krippe für Wohnresidenz St. Raphael

Rechtzeitig zu Weihnachten und zum Fest Heilige Drei Könige dürfen sich die Bewohner der Schorndorfer Wohnresidenz St. Raphael über eine neue Weihnachtskrippe freuen, aufgestellt und gestaltet vom Sozialen Dienst des Hauses.

In der Wohnresidenz Sankt Raphael in Schorndorf dürfen sich die Bewohner über eine neue Weihnachtskrippe freuen.  Foto: cls
In der Wohnresidenz Sankt Raphael in Schorndorf dürfen sich die Bewohner über eine neue Weihnachtskrippe freuen. Foto: cls

Schorndorf.Ein Beitrag von Elfriede Dirschedl, Vorsitzende des Chamer Arbeitskreises der Familienforscher, im Buch „Rodinger Heimat 2019“ unterstreicht generell den hohen Stellenwert, welchen der lebendige Glaube in den Seniorenheimen St. Michael (Roding) bzw. St. Raphael (Schorndorf) einnimmt.

2009 wurde der Abriss des alten Krankenhauses in Roding beschlossen, in ihm befand sich auch eine Kapelle, deren Einrichtung erhalten und neu genutzt werden sollte. Das Gebäude gehörte dem Landkreis. Karl Gschwendner hat sich schon frühzeitig darum bemüht, die Einrichtung der Kapelle für sein Seniorenheim St. Michael in Roding zu erwerben und ließ nach der Zusage einen Raum im Untergeschoss des Heimes zu einer Hauskapelle herrichten. Die damalige Bewohnerin Cilli Breu stiftete eine Figur des hl. Michael und ein Wasser-Wein-Gedeck. Später wurden auf Breus Anregung noch die in Teublitz von privat zum Verkauf angebotenen zehn sehr großen Krippenfiguren erworben.

Im August 2016 begannen die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung, mit den Bewohnern eine Weihnachtskrippe zu bauen. Die Figuren wurden aus Pappmaché hergestellt, der Stall aus Holz gebaut und sogar die Schindeln auf dem Dach des Stalles wurden in vielen Stunden mit Hingabe und gemeinschaftlichem Arbeiten einzeln gefertigt und geschliffen.

Beim Neubau der Wohnresidenz St. Raphael in Schorndorf, beginnend im Herbst 2014, wurde von Haus aus im Untergeschoss eine Kapelle mit eingeplant. Als Dank, dass Karl Gschwendner die Einrichtung der Krankenhauskapelle in Roding „gerettet“ hatte, half ihm der Archivar der Diözese Regensburg dabei, die Kapelle hier einzurichten. Der Altar, ein Kreuz, der Tabernakel (nur als Zierde) und zwei Gestühle sind seitdem eine Dauerleihgabe der Diözese. Der Altar ist ein ehemaliger Seitenaltar des Regensburger Domes. Die zwei Gestühle sind aus der Alten Kapelle von Regensburg, das restliche Gestühl sowie das Kreuz und der Tabernakel stammen aus anderen Regensburger Kapellen. Weitere Gestühle wurden für mehrere Tausend Euro dazugekauft. Die Ausstattung wurde noch von Spendern um ein Kreuz und ein Heiligenbild ergänzt. Mit 1000 Euro vom Frauenbund wurden ein holzgeschnitztes, mit Weinranken verziertes Standkreuz mit der Jesusfigur sowie zwei Heiligenbilder mit Maria und Josef samt Kind aus der Rodinger Schnitzschule angeschafft.

Mitarbeiter der Sozialen Betreuung beten mit den Bewohnern in der Kapelle, jeden zweiten Donnerstag hält die Pfarrei um 10 Uhr eine Messe dort ab, und einmal im Monat findet ein evangelischer Gottesdienst statt (mittwochs um 15 Uhr). Seit 2018 wird am Prangertag der auf Rollen montierte Altar der Kapelle in den Innenhof des Seniorenheimes gebracht und als Fronleichnamsaltar geschmückt. (cls)

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