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Neue Leitung für betreute Mitarbeiter

Thomas Schießl und Sabine Griesbeck führen die Behindertenwerkstätten.

Thomas Schießl, Klaus Kutscher, Sabine Griesbeck Foto: Schießl
Thomas Schießl, Klaus Kutscher, Sabine Griesbeck Foto: Schießl

Cham.Beim Sommerfest zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Cham erfolgte auch die „offizielle“ Stabübergabe beim Sozialdienst der Behindertenwerkstätten in Cham: Thomas Schießl und Sabine Griesbeck kümmern sich seit dem ersten September ganz offiziell um die Belange der betreuten Mitarbeiter, während Klaus Kutscher sich nach über 30-jähriger Tätigkeit an dieser Stelle in den Ruhestand verabschiedet.

Schießl bringt 20 Jahre Erfahrung aus einer anderen Oberpfälzer Werkstätte mit und hat sich seit Anfang des Jahres mit allen örtlichen Aspekten vertraut gemacht: „Die große Linie ist in jeder Werkstätte die gleiche, aber es bleibt doch eine Menge Platz für konkrete Vor-Ort-Lösungen“, resümiert er die bisherige Tätigkeit in Cham.

Die „große Linie“, das ist zunächst einmal die Begleitung und Betreuung der behinderten Mitarbeiter in allen Belangen, die mit der Arbeit zusammenhängen, mit ihren Eltern oder Betreuern, mit vielen Dienststellen vor Ort (Betreuungsstelle, Amtsgericht, Krankenkassen, Beratungsstellen) und natürlich ist auch dem Berichtswesen an die Kostenträger (Agentur für Arbeit, Rentenversicherung, Bezirk als überörtlicher Sozialhilfeträger) zu genügen. Griesbeck, die ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen vor allem im Bereich Familienunterstützung gesammelt hat, ist seit dem 1. Juni in der WfbM beschäftigt.

Beide haben sich bestens in das große Team der Chamer Werkstätten, das aus insgesamt 300 Mitarbeitern besteht, eingelebt. Fast ebenso wichtig wie der Kontakt zu Betreuten und Eltern ist der zu Kollegen, Gruppenleitern, Verwaltung, Hausmeister und zur Geschäftsführung. Der Sozialdienst hat mit allen Stellen im Haus zu tun.

Klaus Kutscher, der den Behindertenwerkstätten Oberpfalz in 31 Jahren sein ganzes Know-how und seine Persönlichkeit zur Verfügung stellte, wurde am 30. August herzlich verabschiedet. Herr Kutscher verlässt zwar seine Wirkungsstätte, aber seine Handschrift, mit der er maßgeblich am Aufbau des Unternehmens beteiligt war, wird noch lange nachwirken.

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