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Region Cham
Samstag, 23. Juni 2018 18° 5

Ereignis

Neue Vereinsfahne erhielt den Segen

Bei den Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Feuerwehr hatte sich der ganze Stadtteil Untertraubenbach fein herausgeputzt.
Von Thomas Mühlbauer

  • Nach der Segnung wurden am Sonntag die Erinnerungsbänder an die neue Vereinsfahne angesteckt. Fotos: Mühlbauer
  • Fahnenbraut Lena Groitl gab mit ihrem Gefolge beim großen Festzug durchs Dorf am Sonntagnachmittag ein wunderbares Bild ab. Fotos: Mühlbauer
  • Die Kleinsten hatten es gut – sie mussten nicht laufen. Fotos: Mühlbauer

Cham.Am Sonntag hat das Fest zum 150-jährigen Bestehen der FFW Untertraubenbach seinen Höhepunkt erreicht – mit dem feierlichen Festgottesdienst auf dem Dorfplatz. Dabei wurden die neue Fahne gesegnet und die Erinnerungsbänder angeheftet. Am Nachmittag schloss sich der Festumzug mit weit über 50 Vereinen an.

Fahnenbraut Lena Groitl und Fahnenmutter Christine Lecker (unser Foto) trugen die Erinnerungsbänder. Fotos: Mühlbauer
Fahnenbraut Lena Groitl und Fahnenmutter Christine Lecker (unser Foto) trugen die Erinnerungsbänder. Fotos: Mühlbauer

Der ganze Ort hatte sich dazu fein herausgeputzt, entlang der Wegstrecke des Kirchen- und Festzuges hingen aus den Fenstern die weiß-blauen Fahnen, und an den Hofeinfahrten waren hunderte von Birken aufgestellt worden. Beim Festgottesdienst am Vormittag, der von den Geistlichen Pfarrer Kazimierz Pajor und Markus Meier zelebriert wurde, strahlte die Sonne mit dem Festverein und den zahlreichen Feuerwehren sowie den Ehrengästen um die Wette. Für die musikalische Umrahmung sorgte während des Gottesdienstes die Schorndorfer Blechmuse.

Pajor sagte zu Beginn, dass man dankbar dafür sein müsse, dass es Menschen gebe, die zu Hilfe eilten, wenn andere in Not geraten seien. So stellte er die Frage: Was wären wir heute nur ohne die Feuerwehr? Vor dem Evangelium stimmte Pfarrer Markus Meier mit den Gottesdienstbesuchern das „Halleluja“ an, um die Freude des Pfingstfestes spürbar zu machen.

Markus Meier (l.) und Kazimierz Pajor zelebrierten den Gottesdienst. Fotos: Mühlbauer
Markus Meier (l.) und Kazimierz Pajor zelebrierten den Gottesdienst. Fotos: Mühlbauer

Pfarrer Pajor sagte in seiner Predigt, „dass wir alle heute Geburtstag feiern“. Denn Pfingsten gelte als Geburtsstunde unseres Glaubens. So ermunterte er die Gottesdienstbesucher dazu: „Geht hinaus in die Welt und verkündet unseren Glauben“. Auch heute noch erfülle Jesus unsere Herzen mit jenem Glauben. „So tragt auch das lodernde Feuer in eurem Herzen“, appellierte Pajor an die Gläubigen.

Am Samstagabend feierten Groß und Klein mit der Charly-M-Band: Auch der Patenverein aus Obertraubenbach gab alles. Fotos: Mühlbauer
Am Samstagabend feierten Groß und Klein mit der Charly-M-Band: Auch der Patenverein aus Obertraubenbach gab alles. Fotos: Mühlbauer

Anschließend folgten die Segnung der neuen Fahne sowie der Erinnerungsbänder. Nun wurden die Erinnerungsbänder an die Vereinsfahne angeheftet, ehe zum Abschluss die Fahne der Patenwehr aus Obertraubenbach mit einem Band versehen wurde.

Nach dem Schlusssegen ging es zurück zum Festzelt, ehe am Nachmittag der große Festumzug durch die Straßen von Untertraubenbach mit anschließender Fahnenparade auf dem Festzelt folgte.

Am Samstagabend hatte auf dem Dorfplatz zunächst das Gedenken an die verstorbenen Kameraden im Vordergrund gestanden. Nach der Rückkehr ins Festzelt heizte die bekannte Charly-M-Band den Gästen der FFW Untertraubenbach ein. Es dauerte nicht allzu lange, da hatten es die Musiker geschafft, dass auch die letzten Besucher auf den Bänken standen.

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