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Kirche

Neuen Stadtpfarrer in Ränkam begrüßt

Das Lied mit der Zeile „Hallo, schön dass Du da bist“ erklang in Ränkam. Karl-Heinz Seidl freute sich sehr über den Empfang.

  • Der neue Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl und Kaplan Daniel Schmid beim Einzug in die Kirche
  • Die Erstkommunionkinder sangen, begleitet auf der Gitarre von Sabine Scheiblhuber, das Lied „Schön, dass Du da bist“.
  • Die Erstkommunikanten überreichten dem neuen Stadtpfarrer Sonnenblumen zur Begrüßung.
  • Einen der beiden Erntedankaltäre zierte eine wunderschöne Erntekrone.
  • Pfarrgemeinderatssprecherin Ingrid Belnarsch und Kirchenpfleger Dr. Heinrich Fischer überreichten einen Korb mit Ränkamer Produkten.

Furth im Wald.„Hallo, schön dass Du da bist“, schallte es am Sonntag aus dem Kindermund beim Erntedankfest in der Ränkamer Kirche dem neuen Pfarrer Karl-Heinz Seidl entgegen, der bei dieser Gelegenheit offiziell von den Gläubigen begrüßt wurde. Zusammen mit Kaplan Daniel Schmid und den Ministranten war der Geistliche ins Gotteshaus eingezogen. Auf dem Aufgang zum Altar erwarteten die Erstkommunikanten, begleitet mit der Gitarre von Sabine Scheiblhuber mit dem eingangs erwähnten Lied. Nach diesem gelungenen Song überreichte jeder Erstkommunikant zur Begrüßung eine Sonnenblume an den Stadtpfarrer.

Danach hieß die örtliche Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Ingrid Belnarsch den neuen Stadtpfarrer herzlich willkommen und wünschte ihm viel Freude an der neuen Wirkungsstätte. Kirchenpfleger Dr. Heinrich Fischer sprach ein Segensgebet, bei dem er darum bat, dass der allmächtige Gott Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl mit seiner Kraft erfülle, damit dieser mit Gelassenheit ertragen könne, „was er Ihnen schickt“.

Zuversicht, Geduld, Ausdauer

Ferner hieß es in dem Segensgebet unter anderem: „Der Herr schenke Ihnen Freundlichkeit und Güte, die Sie als guten Hirten auszeichnen. Der Herr schenke Ihnen Zuversicht, Geduld und Ausdauer, auf dass Sie mehr vermitteln, verbinden und nicht trennen“.

Als Willkommensgruß überraschten Ingrid Belnarsch und Dr. Heinrich Fischer mit einem Korb voller Ränkamer Produkte.

Der Geistliche sprach von einer schönen Überraschung und bedankte sich für die nette Begrüßung und meinte dann, das Willkommenslied aufnehmend nun seinerseits: „Schön, dass ihr da seid“. Danach ging der Stadtpfarrer auf das Erntedankfest ein und stellte fest, dass man Gott danke für eine reiche Ernte. Vieles habe Gott wieder wachsen lassen, mehr als wir brauchen. Die Lesung wurde danach von Marie-Theres Fischer vorgetragen.

In seiner Predigt verwies Karl-Heinz Seidl auf die beiden zusammengestellten Erntedankaltäre, welche auch heuer wieder von den Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins Ränkam schön gestaltet worden waren. Auf der einen Seite eine wunderschöne Erntekrone, davor Äpfel und ein Laib Brot mit der Aufschrift „Erntedank“, auf der anderen Seite ein alter Schubkarren, dekoriert mit den Früchten des Gartens und des Feldes. Der Stadtpfarrer gab aber zu bedenken, dass es trotz der Fülle der Gaben in weiten Teilen der Welt Not gibt. Verdeutlicht wurde dies, als die Erstkommunionkinder Gaben wie eine Pausenbox, einen Ziegelstein, Turnschuhe, Schulbücher oder einen Krug mit frischem Trinkwasser nach vorne trugen und dazu auch gleich entsprechende nachdenkliche Erklärungen abgaben.

Der Stadtpfarrer bemerkte ergänzend, dass auch dies zum Erntedank gehört. Vieles bleibe offen und mache nachdenklich aufgrund der Not in der Welt. Anschließend segnete der Geistliche die beiden Erntedankaltäre. Die Erstkommunionkinder durften beim Erntedankgottesdienst auch die Fürbitten vortragen.

Wahlen am 18. November

Nach dem Gottesdienst bedankte sich Seidl beim Kirchenchor für die gesangliche und beim Organisten Xaver Schneider für die musikalische Gestaltung der Messe. Sein Dank richtete sich auch an die Mitarbeiter der Pfarrei aber auch an alle, welche die Pfarrei am Leben erhalten. Aufmerksam machte er noch auf die Kirchenverwaltungswahlen am 18. November und bat darum, dass sich dafür Kandidaten zur Verfügung stellen.

Ein Dankeschön sagte der neue Stadtpfarrer auch für die freundliche Begrüßung und sprach dabei die Hoffnung aus, dass er bei seiner Tätigkeit immer die richtigen Schritte findet. Er war sich sicher, dass es ungefähr ein Jahr dauern werde, „bis die Leute wissen, was ich will, und ich weiß, was die Leute wollen“.

Anschließend lud der Geistliche zum Pfarrfest ein, das bei herrlichem Herbstwetter über die Bühne ging. Darüber berichten wir in unserer morgigen Ausgabe. (fkr)

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