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Pemfling/Cham

Neuer 750 000 Euro-Gülletrac erhielt den Segen

Am Wochenende hat die Gülleausfuhrgemeinschaft Cham, der 23 Mitglieder angehören, einen neuen Gülletrac in Empfang genommen.
Werner Weiß

Dekan Michael Reißer segnete den neuen Gülletrac. Foto: Werner Weiss
Dekan Michael Reißer segnete den neuen Gülletrac. Foto: Werner Weiss

Pemfling.Vorsitzender Josef Hauser hatte die Mitglieder mit ihren Familien zu einer kleinen Feier mit Segnung des neuen Tracs ins Gasthaus Moro in Pemfling eingeladen. Er begrüßte auch Dekan Michael Reißer, Michael Eifler von der Firma Holmer, Eggmühl, und vom Maschinenring Cham den Vorstand Franz Roider, den Geschäftsleiter Johann Stibich, den Assistenten Christian Nachreiner und den Mitarbeiter Stefan Pielmeier. Bevor man sich zum Essen im Gasthaus einfand, nahm Dekan Reißer die Segnung des imposanten Fahrzeugs vor. Der neue Trac, geliefert von der Firma Holmer, Eggmühl, ist mit modernster Technik ausgestattet. So verfügt er über GPS (Globales Positionsbestimmungssystem), einen Injektor für Wiesen und Getreidefelder, eine Scheibenegge, Zubringfässer und Pumpstation. Was das Fassungsvermögen von 21 000 Kubikmetern betrifft, entspricht er seinem Vorgänger. Die Kosten betragen rund 750 000 Euro. Die Finanzierung lag in den Händen der Raiffeisenbank Cham. Der bisherige Trac, mit dem 2019 noch 39 000 Kubikmeter Gülle ausgebracht wurden, hat ebenfalls ein Fassungsvermögen von 21 000 Kubikmetern, ist aber fünf Jahre alt, so dass Reparaturarbeiten anstanden. Die Vorstände der Gülleausfuhrgemeinschaft, Josef Hauser, Karl Steinkirchner und Martin Wanninger, entschieden deshalb mit Zustimmung der weiteren Mitglieder, den bisherigen Trac zu veräußern. Fünf Fahrer sind berechtigt, den neuen Trac zu fahren. Die Einsatzleitung obliegt dem Maschinenring. Dessen Vorstand Roider sprach Hauser seinen Dank für den Einsatz in 23 Jahren für die Gülleausfuhrgemeinschaft Cham aus. Roider sagte wörtlich „ohne sein Engagement wäre die Gülleausfuhrgemeinschaft heute nicht das, was sie ist“ und überreichte ihm einen Reisegutschein und an die Gattin einen Frühlingsstrauß. Noch lange verbrachte man bei Blasmusik von der Sunnreiber Kapelle den Festtag. (cpf)

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