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Kommune

Neuer Kataster muss erstellt werden

Rund 100 000 Euro wird die Maßnahme die Gemeinde Hohenwarth kosten – das sind 14,88 Euro pro Haushalt.

Hier wird die öffentliche Anlage zurückgebaut. Foto: kha
Hier wird die öffentliche Anlage zurückgebaut. Foto: kha

Hohenwarth.Der Gemeinderat behandelte am Dienstag als ersten Punkt die Abwasserbeseitigungsanlage. Sie muss auf einen wirtschaftlichen und ökologischen Betrieb mit Erstellung eines Abwasserkatasters gebracht werden. Vertreter des Ingenieur-Büros Riedl aus Furth erläuterten die geplanten Verfahrensschritte. Die Bruttoauftragssumme für den Auftrag des Erstellens des Abwasserkataster beläuft sich auf rund 91600 Euro. Zusätzlich unterbreitet das Ing.

Hinzu kommen Kosten für die Einmessung und Übernahme der gemeindlichen Daten zu den Hausanschlussleitungen für rund 11000Euro Brutto. Pro Haushalt betragen die Kosten 14,88 Euro. Die Aufträge wurden einstimmig beschlossen. Eine Lagerhalle soll in Gotzendorf gebaut werden. Es liegt im Außenbereich, darum muss zuerst die Ortsabrundung für Ribenzing und Thening erweitert werden. Die Kosten für das Verfahren teilen sich Gemeinde und Antragsteller. Als nächster Punkt wurde der Empfehlung des Bauausschusses zum Rückbau einer öffentlichen Anlage in der Kirchstraße gefolgt. Die Kosten von 150 Euro trägt der Anlieger, die Rückarbeiten werden von der Gemeinde ausgeführt. Für anstehende Straßensanierungen wurde außerdem noch eine Prioritätenliste erstellt.

Bei Wünsche und Anträge berichtete Gemeinderat Dieter Schuster über die Zustände bei der Hundehaltung in einem Gebäude im Gemeindegebiet. Es sollen in einem Wohnhaus mehr als zehn Hunde gehalten werden. Bürgermeister Xaver Gmach teilte mit, dass die zuständigen Stellen bereits eingeschaltet seien und Ermittlungen liefen. Karl-Heinrich Brandl war der Auffassung, dass der von den Jugendlichen selbst angebrachte Müllsack am Pavillon Haselmühle kein schönes Bild sei. Die Gemeinde habe Erfahrungen gesammelt, wonach überall dort, wo Müllbehältnisse aufgestellt wurden, diese als Sammelstelle für Müll missbraucht würden. Es wird versucht worden, eine Lösung zu finden. Karl Baur teilte mit, er sei angesprochen worden, dass in der Tourist-Info nicht genügend Gästekarten vorhanden seien und weitere vom Campingplatz in Blaibach besorgt werden müssten.

Wegen der Warnsignale der Oberpfalzbahn wird die Problematik bei der nächsten Verkehrsschau mit der Bahn besprochen. Nachdem die Spender für Hundekotbeutel aufgestellt sind, soll eine Lösung gefunden werden, diese Beutel auch entsorgen zu können. Heinz Silberbauer erkundigt sich nach der derzeitigen Wasserschüttung. Gmach sagte, derzeit betrage sie zwölf bis 13 Liter – erforderlich seien drei Liter. Friedrcih Gerl merkte an, dass der Fußweg von der Kirchstraße zur Gibachtstraße seit der Erneuerung kaum mehr benutzt werden könne.

Gmach stimmt zu, jedoch hätten bei der Straßenbaumaßnahme Kompromisse eingegangen werden müssen. Eine nachträgliche Änderung sei nun nicht mehr geplant. In den Wintermonaten wird der Weg samt Treppe gesperrt. (kha)

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