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„Neuer“ Versorgungs-Lkw ist im Dienst

Die FFW Traitsching hat ein gebrauchtes Fahrzeug bekommen und es in 300 Arbeitsstunden umgebaut.
von Tatjana Robl

Die Mitglieder de FFW Traitsching, die beim Umbau des Fahrzeugs geholfen haben, mit Kommandantin Carola Wittmann (vorne links) und Vorsitzender Alexandra Raab (vorne Mitte)  Foto: Tatjana Robl
Die Mitglieder de FFW Traitsching, die beim Umbau des Fahrzeugs geholfen haben, mit Kommandantin Carola Wittmann (vorne links) und Vorsitzender Alexandra Raab (vorne Mitte) Foto: Tatjana Robl

Traitsching.Nach 53 Jahren hat es ausgedient, das Tragkraftspritzenfahrzeug 44/1 der Freiwilligen Feuerwehr Traitsching. Als Ersatz wurde ein 20 Jahre alter Versorgungs-Lastkraftwagen einer Berufsfeuerwehr angeschafft und in knapp 300 Arbeitsstunden umgebaut und hergerichtet. „Aufgrund der enormen Kosten stand ein neues Fahrzeug nicht zur Diskussion, die Vorstandschaft hat sich mit der Gemeinde auf ein gutes gebrauchtes geeinigt“, so Kommandantin Carola Wittmann. In Zusammenarbeit mit den Feuerwehrführungskräften des Landkreises wurde nach einem gebrauchten Fahrzeug gesucht und Anfang April konnte der Versorgungs-Lkw geholt werden.

Ab dann wurde samstags, aber auch während der Woche abends gearbeitet. Die Helfer begannen damit, die Anbauteile des Fahrzeugs abzubauen und die Roststellen am Lkw und den Anbauteilen zu entfernen. Die Hintertüren wurden gespachtelt, geschliffen und lackiert, der Kotflügel instand gesetzt und ein Einbau für die Gitterboxen wurde gefertigt. Der Laderaum bekam eine Beleuchtung, Kabel wurden verlegt, Front- und Heckblitzer eingebaut sowie das Blaulicht repariert. Um das Fahrzeug vor schädlichen Umwelt- und Witterungseinflüssen zu schützen, wurde es durch einen Unterbodenschutz versiegelt. Abschließend wurden noch die Funkgeräte umgebaut und die neuen Schriftzüge angebracht.

Das Autohaus Oelsch stellte für die Arbeiten seine Werkstatt zur Verfügung. Durch die vielen fleißigen Helfer und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Traitsching konnte so nach nur einem Monat der Umbau abgeschlossen und das Fahrzeug in Dienst genommen werden.

Auf die Frage, wieso man sich für einen Versorgungs-Lkw entschieden habe, erzählte Wittmann: „Das hat sich ergeben, das Fahrzeug ist optimal, weil es so vielseitig einsetzbar ist.“ Durch die unterschiedlichen Module könne es für verschiedene Einsätze verwendet werden. „Wir haben Wasser für einen Brandeinsatz, ein Verkehrsmodul, welches bei Unfällen Verwendung findet, und ein Elektromodul mit Pumpe. zum Beispiel zum Keller-Aussaugen“, so Wittmann. Die Ausrüstung für das Fahrzeug wurde zum Teil vom alten TSF-Fahrzeug übernommen.

Das „neue“ Fahrzeug

  • Inbetriebnahme:

    Seit 7. Mai ist das Fahrzeug 55/1 im Dienst und das 53 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug 44/1 außer Dienst.

  • Ausrüstung:

    Ein Fahrzeug dieser Art war bis dahin im Gemeindebereich nicht vorhanden. Die Ausrüstung wurde zum Teil vom alten TSF 44/1 übernommen.

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