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Region Cham
Samstag, 21. Juli 2018 26° 8

Vereinsleben

Neuer Vorsitzender beim OGV in Pemfling

Matthias Gebhard folgt auf Ruth Meißner, die nicht mehr kandidierte. Experte informiert über den Wert von Streuobstwiesen.

  • Die neue Vorstandschaft des OGV Pemfling mit Bürgermeister Haberl (l.) Foto: cpf
  • Vorsitzender Matthias Gebhard bedankt sich beim Referenten Tino Gmach (re.) mit einem Präsent. Foto: cpf

Pemfling.Der Obst- und Gartenbauverein hat mit Matthias Gebhard einen neuen Vorsitzenden. Die bisherige Vorsitzende Ruth Meißner konnte aus gesundheitlichen Gründen an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen. Stellvertreter Matthias Gebhard begrüßte so eine kleine Anzahl interessierter Mitglieder zur Jahreshauptversammlung.

Zum Totengedenken für die im Jahr 2017 verstorbenen Mitglieder Franziska Kraus, Wolfgang Kraus, Auguste Moro und Rita Dankerl erhob man sich zu einer Schweigeminute.

Den Bericht der Vorsitzenden gab Ehemann Georg Birner zur Kenntnis und listete noch einmal alle Veranstaltungen auf. Die Mitgliederzahl steigt beständig. Derzeit hat der Verein 285 Mitglieder, 187 Erwachsene, 52 Senioren und 46 Kinder und Jugendliche.

Birner teilte der Versammlung mit, dass Ruth Meißner aus privaten und beruflichen Gründen für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht. Die Vorstandsmitglieder waren darüber bereits vor längerer Zeit informiert. Bei der Neuwahl gab es bei allen Positionen einstimmige Entscheidungen. Der neue Vorsitzende Matthias Gebhard bedankte sich für das Vertrauen und die problemlos Neuwahl. An die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Ruth Meißner, Kati Spießl, Irmgard Ederer, Agnes Bauer und Alois Kraus überreichte der Vorsitzende Blumen und einen Gutschein.

Für 2018, so Gebhard, ist der Ankauf eines Zeltes geplant. Mit der Kindergruppe wird man sich an einem Wettbewerb für Streuobst beteiligen.

Im Anschluss informierte der Pomologe Tino Gmach über das Thema: „Gute Graue und Roter Fuchserer“. Ein Thema, das jetzt Gott sei Dank wieder hochkommt. Eine Streuobstwiese, so der Referent, kann man nicht anlegen, diese muss über Jahrzehnte gewachsen sein. Die Streuobstwiese ist eine Lebensgemeinschaft aus alten und verschiedenen Obstbäumen – ähnlich einer Dorfgemeinschaft.

Leider mussten auf Beschluss des Bundesernährungsministeriums von 1953 die Streuobstwiesen entfernt werden. Erst im Jahre 1984 kam man wieder zur Einsicht, dass Streuobstwiesen ein wichtiger Bestandteil der Natur sind und förderte die Anlegung wieder entsprechend.

Zu den Bewohnern einer Streuobstwiese gehören auch der Fuchs, Igel, Siebenschläfer, Haselmaus, Fledermäuse, Rotkehlchen oder Schmetterlinge. Auch der Steinkauz gehört zu dieser Lebensgemeinschaft. Leider ist dieser im Landkreis Cham bereits ausgestorben. (cpf)

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