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Musik

Neujahrskonzert mit drei Spitzenmusikern

Ruth Spitzenberger (Orgel), Mathias Achatz und Bernhard Peschl (Trompeten) spielen in der Rundinger St. Andreaskirche.
Heidi Meier

  • Ruth Spitzenberger und Mathias Achatz – zwei der Spitzenmusiker beim Neujahrskonzert 2020 Foto: Johann Reitmeier
  • Bernhard Peschl Foto: Peschl

Runding.Ein Ohrenschmaus der Extraklasse erwartet die Freunde klassischer Musik am 1. Januar in der Rundinger Pfarrkirche. Auch nach dem Ende der weit über die Landkreisgrenzen hinaus beliebten Konzertreihe KlangFarben mit dem sich jährlich wiederholenden Orgeltridiuum zum Weihetag der Vleugels-Orgel wird von der Pfarrei wieder ein Konzert geboten.

Am Neujahrstag sitzt die Meister-Organistin Ruth Spitzenberger an dem wundervollen Instrument. Die Künstlerin aus Bad Kötzting studierte an der Musikhochschule München Schulmusik (1. Staatsexamen), Kirchenmusik (A) und Konzertfach Orgel (Meisterklassen-Diplom) bei Prof. Franz Lehrndorfer. Am Mozarteum Salzburg schloss sie zudem ein Cembalostudium ab (Diplom mit Auszeichnung). Ihre Konzertprogramme erfrischen die Zuhörer durch eine besondere Auswahl der Werke und die individuelle Anpassung an die  unterschiedlichsten Orgeln und Cembali.

Weiter konnte für das Neujahrskonzert erneut Mathias Achatz gewonnen werden. Der gebürtige Rittsteiger (36) blickt bereits auf vielfältige Orchester-Erfahrung zurück. Beispielhaft können Studiokonzerte des Richard-Strauss-Konservatoriums München und Vertretungen beim Münchner Rundfunkorchester, bei der Bayerischen Staatsoper oder bei der Philharmonischen Orchester Passau genannt werden. Bereits in der Konzertsaison 2000/2001 wurde Achatz eine Substituten-Stelle bei den Stuttgarter Philharmonikern übertragen.

Die beiden regionalen Künstler werden ergänzt durch Bernhard Peschl. Der 1977 in Passau geborene Musiker erlernte schon neunjährig das Trompetenspiel. Nach mehreren Preisen beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert sowie Landespreisen wurde er ins Bayerische Landesjugendorchester aufgenommen. Nach dem Abitur spielte er im Heeresmusikkorps Regensburg, bevor er 1997 sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Hannes Läubin aufnahm. 1999 bekam Peschl eine Substitutenstelle im Orchester der Hamburgischen Staatsoper; 2000 war er Aushilfe im Bayerischen Staatsorchester und erhielt im selben Jahr eine Anstellung als Trompeter im Münchner Rundfunkorchester. 2005 wechselte er als stellvertretender Solotrompeter zu den Philharmonikern. Er ist Mitglied der Blechbläserensembles Bavarian Chamber Brass und Ambrassador, mit denen er im In- und Ausland gastiert.

Das barocke Stück „Die Ankunft der Königin von Saba“ aus dem Oratorium „Salomon“ von Georg Friedrich Händel bildet den Auftakt des Konzerts in der Andreaskirche. Es folgen „Concerto g-Moll“  von Georg Philipp Telemann für zwei Trompeten und Orgel - Moderao - Allegro – Largo – Alle-gro, von Louis Vierne „Claire de Lune“ aus op.53 für Orgel, von Petronio Franceschini „Sonata in D“  für zwei Trompeten und Orgel - Grave- Allegro-Adagio-Allegro, von Johann Sebastian Bach    „Toccata d-Moll  BWV 538“ für Orgel, von Anna Freeman „Dona nobis pacem“ (Meditation für zwei Trompeten und Orgel), von Alexandre Guilmant „Offertoire sur Deux Noëls“ für Orgel und zum Abschluss die von Eberhard Kraus bearbeitete „Toccata D-Dur“ von Alessandro Scarlatti für zwei Trompeten und Orgel.

Neujahrskonzert

  • Mitwirkende:

     Ruth Spitzenberger – Orgel, Bernhard Peschl und Mathias Achatz – Trompeten

  • Einlass:

    15 Uhr; Beginn: 16 Uhr

  • Eintritt:

    zehn Euro, ermäßigt acht Euro, Familie 20 Euro

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