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Region Cham
Samstag, 26. Mai 2018 25° 3

Vernissage

Neun Fotoclubs stellen Bilder aus

Das Fahrradmuseum Arnschwang präsentiert ab Samstag die Gewinner-Aufnahmen des Ostbayerischen Fotofestivals.
Von Evi Paleczek

„Bianca“ heißt diese Fotografie von Georg Mühlbauer (Fotoclub Cham), die die Jury als Annahme bewertet hat.

Arnschwang.Eine besondere Ausstellung gibt es ab Samstag im Fahrradmuseum zu sehen: 60 großformatige Bilder von neun Fotoclubs aus Niederbayern und der Oberpfalz. Beim jährlich stattfindenden Ostbayerischen Fotofestival können sowohl Mitglieder der Fotoclubs als auch Nichtmitglieder Bilder einreichen, erklärt Georg Mühlbauer vom Fotoclub Cham im Gespräch mit unserem Medienhaus.

„Hraunfossar“: Diese Aufnahme stammt von Richard Nürnberger (Amberg) und wurde von der dreiköpfigen Jury mit „Annahme“ bewertet.

Eine Jury hat aus den im Jahr 2017 rund 300 eingereichten Bildern etwa 100 ausgewählt und sie dann mit „Annahme“, „Urkunde“ oder „Medaille“ (höchste Auszeichnung) bewertet. Alle Urkunden und Medaillen sowie von jedem erfolgreich teilnehmenden Fotografen mindestens ein Bild gibt es nun in Arnschwang zu sehen.

Chamer Fotoclub ist Gewinner

Ausrichter des letztjährigen Wettbewerbs war eigentlich der Fotoclub vhs-foto-amberg, sagt Chams Fotoclub-Vorsitzender Uwe Hessels. Die Verantwortlichen haben aber leider nicht wie bisher üblich eine Ausstellung organisiert, sondern die Bilder nur bei der Preisverleihung über Beamer gezeigt. Unter anderem auch, weil der Fotoclub Cham im vergangenen Jahr Gewinner des Festivals war, fanden die Mitglieder das schade. Und weil man zum Fahrradmuseum sowieso Kontakte pflegt, hat man sich entschlossen, dort noch eine Ausstellung auszurichten.

„Nebelgeist“: Der „Nebelgeist“ ist eine Fotografie von Christa Rabl-Dachs (Fotoclub Cham), die mit „Urkunde“ ausgezeichnet wurde.

Am kommenden Samstag um 14 Uhr beginnt die Vernissage, zu der mindestens 100 Personen kommen werden, schätzt Hessels. Er rechnet mit den 60 Fotografen, deren Partnern und den Vorsitzenden der neun am Festival beteiligten Fotoclubs: BSW Schwandorf, Fotoamateure Teublitz, Fotoclub Cham, Fotoclub Pleystein, Fotografische Gesellschaft Regensburg, Fotorebellen Kirchenthumbach, Photoclub Schierling, Photogilde Aventin Abensberg und vhs-foto-amberg. Mit dabei waren zudem sieben Direktmitglieder des Deutschen Verbands für Fotografie Bayern.

„Adraga“: Auch diese Aufnahme von Thomas Buchmann (Fotorebellen) gibt es in Arnschwang zu sehen.

Die Mitglieder des Fotoclubs Cham sind sehr stolz, dass sie Gewinner des letztjährigen Wettbewerbs waren, betont Hessels. Nach dreimal Platz 2 sei der Gewinn eine Riesenüberraschung gewesen, ein Erfolgserlebnis, mit dem keiner gerechnet hatte. Vom Fotoclub Cham mit dabei beim Festival waren: Uwe Hessels, Albert Pinkl, Peter Potrzebski, Christa Rabl-Dachs, Karl-Heinz Braun, Marianne Kretschmer, Dieter Renner, Georg Mühlbauer und Marco Schmidt. Letzterer hat die meisten Punkte für den Fotoclub Cham geholt.

Und das funktioniert so: Alle eingereichten Fotografien werden von einer Jury gesichtet, die in einem ersten Durchgang etwa 200 von 300 Bildern aussortiert hat. Die übrig gebliebenen Fotografien werden dann mit „Annahme“, „Urkunde“ oder „Medaille“ (höchste Auszeichnung) bewertet.

Ausstellung läuft bis 2. Juni

Schon mit einer „Annahme“ hat ein Fotograf auf jeden Fall etwas erreicht, betont Georg Mühlbauer. Beim Wettbewerb gab es zwei Themen: „Thema frei“ und „Oberpfalz/ Niederbayern“. Jeder Fotograf konnte mehrere Bilder einreichen.

„Prachtlibelle“: Heike Benninghoff (Amberg) hat diese Fotografie eingereicht, die mit „Urkunde“ bewertet wurde.

Hans Hruschka, Vorsitzender des Fördervereins Fahrradmuseum, freut sich sehr, diese Leistungsschau der ostbayerischen Amateurfotografie, zusammengestellt von Fotoclub Cham und dem Deutschen Verband für Fotografie Bayern, dem Ausrichter des Festivals für den Bezirk Niederbayern/ Oberpfalz, beherbergen zu dürfen. Sie ist die mittlerweile neunte Ausstellung im Arnschwanger Fahrradmuseum und wird sechs Wochen lang, bis zum 2. Juni, zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein: dienstags und donnerstags von 8 bis 12, samstags von 8 bis 18 und sonntags von 9 bis 18 Uhr.

Und wer sich die Ausstellung ansieht, der ist natürlich auch gerne Gast im Fahrradmuseum, lädt Hans Hruschka ein. Viele Räder aus unterschiedlichen Zeiten gibt es dort zu sehen. Das Museum will Fahrradgeschichte bewahren und an alle Interessierten weitergeben.

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