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Niedermayer macht sich

Trotz aller Projekte für die Gemeinde: Der neue Bürgermeister will mit den Rimbachern stets im Gespräch bleiben.
Siegfried Volkner

Der neue Rimbacher Bürgermeister Heinz Niedermayer vor dem Rathaus  Foto: Siegfried Volkner
Der neue Rimbacher Bürgermeister Heinz Niedermayer vor dem Rathaus Foto: Siegfried Volkner

Rimbach.Seit die Rimbacher Heinz Niedermayer zum Bürgermeister gewählt haben, hat dieser sich mit Nachdruck auf seinen Amtsantritt vorbereitet. Seit Freitag ist er nun offiziell Rathauschef und will das Amt mit voller Energie ausüben. Das hatte er nicht nur in den Wahlveranstaltungen angekündigt; inzwischen hat er das Transportunternehmen an seinen Partner übergeben, sodass er sich auf seine neue Aufgabe konzentrieren kann. Das werde kein ruhiger Job, denn es gebe mehrere „Baustellen“.

Die Zeit für den Amtsantritt als Bürgermeister ist nicht gerade optimal, denn die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf Rimbach aus. Trotzdem ist Niedermayer voller Zuversicht, dass es wieder bessere Zeiten geben wird.

Seit März täglich im Rathaus

Schon in den vergangenen sechs Jahren als Gemeinderat und 2. Bürgermeister engagierte er sich für die Gemeinde. Seit 15. März, dem Wahltag, ist er nahezu täglich im Rathaus, um sich zu informieren. Am Mittwoch fand ohne große Zeremonie die Schlüsselübergabe durch seinen Vorgänger Ludwig Fischer statt. Seit Montag ist Niedermayer „voll im Geschäft“. Nach einer ersten Besprechung mit dem Bauhofpersonal standen schon wichtige Telefonate im Terminplan.

Der neue Bürgermeister macht keinen Hehl daraus, dass die Corona-Pandemie die Gemeinde und die laufenden Projekte zurückgeworfen habe. So müsse alles versucht werden, dass nach der Krise schnell das Versäumte nachgeholt werde.

Sehr zufrieden äußert er sich über das Verhalten der Gemeindebewohner im Bezug auf die staatlich verordneten Einschränkungen im Kampf gegen die Verbreitung des CoronaVirus. Er lobt das Verhalten und die Disziplin der Bürger. Dies sei nicht nur bei der Schließung der Verwaltung, sondern besonders im Wertstoffhof, Bauhof und Friedhof zu beobachten, wo Mundschutz und Abstand ohne Meckern hingenommen würden. Schade findet es Niedermayer, dass das Vereinsleben nahezu auf Null zurückgefahren werden musste.

Für die Gemeinde werde sich die Corona-Krise auch bei Fremdenverkehrsbeitrag und Gewerbesteuer negativ auswirken. Trotzdem ist er zuversichtlich, dass die begonnenen Projekte wie geplant abgewickelt werden. Mit dem Baubeginn im Siedlungsgebiet „Lehmgrube“ sei ein wichtiger Schritt für die Zukunft getan. Die Nachfrage nach Bauplätzen sei groß.

Betreutes Wohnen

Die Errichtung einer Einrichtung für betreutes Wohnen für Senioren werde zielstrebig fortgeführt, auch wenn sich das Projekt wegen Corona verzögere. Auch der Ausbau des Radwegs zum Radweg Lamer Winkel stocke etwas, werde aber mit Nachdruck weiter verfolgt. Die Umgestaltung des Freibadgeländes sei eine der aktuell in Planung befindlichen Baustellen. Weil die Arbeiten in der Gemeinde nicht weniger würden, werde in Kürze der Bauhof personell verstärkt. Für den Bürgermeister stehen demnächst Bewerbungsgespräche dazu an.

Als sehr wichtig bei der Einarbeitung in das neue Amt stuft Niedermayer auch ein, Verbindungen zu knüpfen und auszubauen, um auf dem Laufenden zu sein, wo es Fördermöglichkeiten gibt. Er will sich darum bemühen, dass es in Rimbach wieder einen Laden gibt, wo Grundnahrungsmittel eingekauft werden können. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Förderung der Grundschule und des Kindergartens.

Der regelmäßige Austausch mit Verwaltungspersonal, Mitarbeitern im Bauhof und allen Bediensteten ist für ihn „besonders wichtig“, wie auch der Kontakt mit den Rimbachern. Dafür bietet der Rathauschef nicht feste und vereinbarte Sprechzeiten an. Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ist Bürgermeister Niedermayer von 10 bis 12 Uhr für die Bürger zu sprechen. Außerdem Montag und Freitag nachmittags nach Vereinbarung. Damit wolle er das Versprechen von Bürgernähe einlösen und für alle ein offenes Ohr haben.

Er werde sich mit all seiner Energie für die Gemeine einsetzen und für die Bürger präsent sein, denn wenn er etwas mache, wolle er dies auch ohne Wenn und Aber tun. Nachdem er die Leitung seines Transportunternehmens abgegeben hat, könne er sich nun voll und ganz in seinem neuen Amt einbringen. (kvo)

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