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Bildung

Noch schlauer als zuvor

Umweltpädagoge klärte Schüler über Klimaprobleme auf. Mit Baumsterben und Borkenkäfer kannten sich die Kinder schon aus.
Von Andreas May

  • Umweltpädagoge Jan Turner klärte kindgerecht über Erderwärmung und Co. auf. Fotos: May
  • Auf dem kleinen Globus zeigte Turner, was auf der großen Welt geschieht.

Rötz.Während der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit ist an der Grund- und Mittelschule Rötz in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf das Klima gesetzt worden. Mit Jan Turner von der Deutschen Umweltaktion „atmosfair“ kam am Mittwoch ein Experte an die Schule, der den Schülern anschaulich Zusammenhänge erklärte und viele Anregungen mit auf den Weg gab. Die Kinder der Kombi-Klasse 2/3 beeindruckten Turner mit ihrem Hintergrundwissen in den Bereichen Klima und Klimaerwärmung. So wussten sie viel über das Baumsterben, die Borkenkäferplage oder die immer trockeneren Sommer. „Eigentlich gibt es im Bayerischen Wald viele Nassquellen“, sagte der Natur-, Umwelt- und Outdoorpädagoge. Den Kindern leuchtete ein, dass deshalb die aktuelle Situation „seltsam“ sei und dass wir Menschen etwas dagegen tun müssen.

Was passiert, wenn alles verbrannt wird, veranschaulichte der Experte anhand unserer natürlichen Atembewegungen. Schlussendlich schlug er den Bogen, dass die Erdölverbrennung und die giftige Kohle zu Lasten unserer Atemluft gehen. Mithilfe eines kleinen Globus‘ erläuterte er kindgerecht die globalen Zusammenhänge. Wie uns unsere Atmosphäre vor der Sonne schützt, stellte er anhand einer Schutzfolie um den Globus dar. Er benannte Erdöl, Erdgas und Kohle als die Hauptprobleme und simulierte einen Temperaturanstieg mittels der Wärmezufuhr durch eine Nachttischlampe.

Interaktiv wurde es für die Zweit- und Drittklässler bei einer Lesung mit Geschichten aus der ganzen Welt. Jan Turner nannte zuerst die Region, die von den Rötzer Schülern auf einer Weltkarte zugeordnet werden musste. Fehlerfrei konnten die Schüler Alaska, Indien und Afrika abgrenzen. Den Kindern war es ebenfalls vorbehalten, die jeweilige Geschichte vorzulesen. Es gab jedes Mal einen klimathematischen Zusammenhang, der klar auf die regionalen Missstände der Heimatorte hinwies: mehr Dürre in Afrika, weniger Eis in Alaska.

Die Schüler bekamen die weltweite Bedrohung durch den Klimawandel aufgezeigt. Das ohnehin schon vorhandene Umweltbewusstsein wurde durch die Aktionswoche weiter gestärkt.

Fussabdruck

  • Ideen:

    Je kleiner der Fußabdruck, desto besser für die Umwelt. So konnte jeder Ideen mit nach Hause nehmen, was er selbst tun kann, um die Umwelt zu schonen.

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