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Musik

Opernhafte Klänge im Rathaus

Ein Quartett um Florian Simeth und der Rodingerin Elisabeth Amberger beeindruckte das Publikum beim Herbstkonzert.
Josef Kneitinger

  • Stefanie Heinrich (Violine), Florian Simeth (Klarinette) und Hermann Heinrich (Cello) an ihren Musikinstrumenten Fotos: rjk

Roding.Ein Herbst-Konzert der Extraklasse hat am Sonntagabend im historischen Saal des Alten Rathauses stattgefunden. Elisabeth Amberger, eine gebürtige Rodingerin, Mag. Florian Simeth sowie Hermann und Stefanie Heinrich aus dem Landkreis Tirschenreuth beeindruckten die zahlreichen Besucher.

Florian Simeth begrüßte dazu 2. Bürgermeister Alfred Reger mit Ehefrau Anita und bedankte sich bei Hermann und Stefanie Heinrich, dass sie sich bereiterklärt haben, zusammen mit ihm und Elisabeth Amberger ein Konzert zu geben. Er habe versucht etwas zu finden, was man für ein Quartett in dieser Besetzung spielen kann. Leider sei es nicht so einfach gewesen, da es für diese Kombination aus Klarinette, Violine, Cello und Klavier sehr wenig originale Noten und Literatur gibt. „Wir haben versucht, ein möglichst abwechslungsreiches Programm zusammen zu stellen und viele Kombinationen in das Konzert einzubinden“, sagte er.

Das Konzert begann mit einem „Divertimento“ von Anna Amalia von Sachsen-Weimar, das alle vier Akteure gemeinsam spielten. Es folgte ein Klaviersolo von Elisabeth Amberger von Mozart in A-Moll mit dem Titel „Rondo“. Mozart hat es vier Jahre vor seinem Tod geschrieben.

Das Stück „Morceau de Salon“ von Johann Wenzel Kalliwoda, einem beliebten Komponisten aus Prag, wurde von Elisabeth Amberger auf dem Klavier und Florian Simeth auf der Klarinette gespielt. Das Stück hatte auch opernhafte Anklänge.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit einem Stück für Klarinette, Violine und Violoncello von Joseph Haydn mit dem Titel „Trio Nr. 1“. Ein weiteres Stück war „Adagio“, ein eher ruhiges Stück von Michele Mangani.

Die nächsten Stücke Fantasia I und Fantasia II für Violine und Violoncello wurden zweistimmig gespielt von Stefanie und Hermann Heinrich. Das letzte Stück von Luigi Gatti für Clarinetto, Viola e Violonecello, das sehr selten gespielt (von diesem Stück gibt es keine Aufnahme) wird, präsentierten Stefanie und Hermann Heinrich sowie Florian Simeth.

Am Ende bedankte sich Florian Simeth für den zahlreichen Besuch und bat um eine Spende zur Deckung der Unkosten. Ein Dankeschön richtete er zudem an die Stadt Roding für die Bereitstellung der Räume im Alten Rathaus. Nach dem Applaus für die vier Akteure gab es noch eine Zugabe. „Anna Amalia“ war der krönende Abschluss des Herbstkonzertes. (rjk)

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