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Orgelmusik an Heiligabend

Die Besucher werden vor der Christmette in Falkenstein eingeladen, die weihnachtliche Stimmung auf sich wirken zu lassen.
Von Anton Feigl

Prof. Friedemann Winklhofer Foto: rto
Prof. Friedemann Winklhofer Foto: rto

FALKENSTEIN. Die Tradition der „weihnachtlichen Orgelmusik vor der Christmette“ wird auch in diesem Jahr in Falkenstein wieder fortgesetzt. Professor Friedemann Winklhofer spielt ab 21.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian. Zwei Werke zu Beginn des Konzerts beschreiben die „Verkündigung Mariens“: das Choralvorspiel „Andel Gabriel“ (Erzengel Gabriel) des tschechischen Komponisten Bedrich A. Wiedermann (1883 – 1951) und Edvard Griegs (1843 – 1907) „Ave, maris stella“.

Dieses bekannte Werk des norwegischen Komponisten wurde ursprünglich für einen achtstimmigen gemischten Chor geschrieben. Am Weihnachtsabend erklingt eine Bearbeitung für die Orgel. Danach folgt die „Aria pastoralis variata“, Variationen über ein Hirtenlied des süddeutschen Komponisten Franz Xaver Murschhauser (1663 – 1738), der im Elsass geboren wurde und ab dem Jahr 1691 als Kapellmeister am Münchner Dom wirkte.

Darauf ertönt ein „Noël“ (Weihnachtslied) des französischen Komponisten Henri Mulet (1878 – 1967), der als Organist an verschiedenen Pariser Kirchen tätig war.

Der deutsche Romantiker Johannes Brahms (1833 – 1897) ist mit seinem Choralvorspiel „Es ist ein Ros’ entsprungen“ vertreten. Den festlichen Abschluss der weihnachtlichen Orgelmusik macht die „Paraphrase über einen Chor aus dem Oratorium Judas Maccabäus von G.F. Händel“, die der französische Organist und Komponist Alexandre Guilmant (1837 – 1911) im Jahr 1904 schrieb. Dieser Chor Händels ist bei uns als „Tochter Zion, freue dich“ bekannt. Alle Besucher der Falkensteiner Christmette sind auch heuer wieder dazu eingeladen, die weihnachtliche Stimmung durch dieses mittlerweile schon zur Falkensteiner Tradition gehörende Orgelkonzert vor der Christmette auf sich einwirken zu lassen.

In der Christmette um 22 Uhr kommen das Gloria und Sanktus aus der Messe brève in C-dur für Chor und Orgel des französischen Komponisten Charles Gounod (1818 – 1893) zur Aufführung.

Traditionell wird natürlich auch wieder das beliebte „Transeamus usque Bethlehem“ von Joseph Ignaz Schnabel (1767 – 1831) zu hören sein. Zur Kommunion erklingt das „Christmas Lullaby“ (Weihnachts-Wiegenlied) des berühmten englischen Komponisten John Rutter (geboren 1946).

Passend dazu spielt Professor Friedemann Winklhofer zum Auszug dann John Rutters spritzige „Toccata in seven“.

Der Kirchenchor Falkenstein singt unter der engagierten und inspirierten Leitung des neuen Falkensteiner Chordirektors und Organisten Christoph Aumüller. Christoph Aumüller übernimmt in diesem Jahr erstmals die musikalische Gesamtleitung der Christmette in Falkenstein. (rto)

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