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Osserbad soll am Mittwoch öffnen

Der Bauausschuss ist optimistisch, was den geplanten Saisonstart betrifft. Außerdem waren mehrere Bauanträge zu beraten.
Maria Frisch

Beim Osserbad startet voraussichtlich in dieser Woche die Freibadsaison.
Beim Osserbad startet voraussichtlich in dieser Woche die Freibadsaison. Foto: Maria Frisch

Lam.„Angedacht wäre, dass wir diese Woche mit dem Freibad in Betrieb gehen“, sagte Bürgermeister Paul Roßberger bei der Bauausschusssitzung am Mittwochnachmittag vorsichtig optimistisch. Der Grund für die gewisse Unsicherheit lag darin, dass nur das allgemeine Hygienekonzept und nicht das für Bayern vorlag.

Wie nach der Sitzung bekannt wurde, öffnet der Markt Lam den Freibadbereich am Mittwoch, 10. Juni, um 10 Uhr. „Es ist zweifellos ein ziemlicher Aufwand“, sagte Roßberger. Die Glasschiebetür beim Kasseneingang bleibe geschlossen, weil das Hallenbad nicht betreten werden dürfe. Auch das Außen-Warmwasserbecken bleibe gesperrt. Der Kiosk ist hingegen offen.

Der neue Bauausschuss genehmigte die Niederschrift über die öffentliche Sitzung vom 6. April. Grünes Licht gaben die Räte zu dem Antrag von Christine Wunsch und Sonja Hippe auf Neubau eines Einfamilienhauses in der Gaberlsägstraße 1a. Bauplanungsrechtlich befinde sich das Baugrundstück im Innenbereich, daher gelte das sogenannte Einfügegebot, das in diesem Falle für die Antragsteller spreche. Aus den Planunterlagen wurde das Carport und der Geräteschuppen nach Rücksprache der Antragsteller mit dem Landratsamt gestrichen.

Freizeit

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Freibäder im Kötztinger Land gehen ganz unterschiedlich mit dem Saisonstart um. Auch die Preispolitik ist sehr verschieden.

Die Erschließung einer Privatstraße müsse über eine Dienstbarkeit, also ein Geh- und Fahrtrecht abgesichert werden. Ein solcher Nachweis war nachgereicht worden. Der AZV habe bestätigt, dass der Abwasseranschluss vorhanden sei. Der Wasseranschluss sei ebenso möglich. Die Nachbarunterschriften waren vollständig.

Genehmigung mit Bedingungen

Positiv befunden wurde auch über den Vorbescheidsantrag von Robert Pritzl zum Bau eines Geräteschuppens mit Holzlagerplatz und Photovoltaikanlage in Buchet 2a. Die Eheleute Pritzl kauften dafür das direkt unterhalb angrenzende Grundstück im Außenbereich. Aufgrund der 23-prozentigen Hanglage wäre der Bau des Geräteschuppens oberhalb nur mit einem Norddach möglich, das gegen eine Photovoltaikanlage spräche. Susanne Amberger machte darauf aufmerksam, dass hier kein privilegiertes Bauvorhaben vorliege. „Die Problematik aus Sicht der Gemeinde ist die Zweite-Reihe-Bebauung wegen der komplizierteren Erschließung“, sagte Amberger. Deshalb sei Grundvoraussetzung ein notariell gesichertes Fahrtrecht. Vorsicht sei geboten, weil spätere Antragsteller sich darauf beziehen könnten. „Die gesamte Straße in Buchet ist potenziell für eine Zweite-Reihe-Bebauung geeignet“, sagte die Kämmerin. Der Rat erteilte das Einvernehmen unter der Bedingung, dass Nachweise für eine Sicherung des Geh- und Fahrtrechts sowie Wasser und Kanal vorgelegt werden.

Beate Späth beantragte den Anbau an eine Lagerhalle sowie den Bau von Pferdeboxen mit Paddocks und einer überdachten Dunglagerstätte in der Zechenstraße 1g. Es wurde dort bereits eine forstwirtschaftliche Lagerhalle genehmigt. Das Grundstück liegt im Außenbereich. Der nötige Wasseranschluss für den Stall sei herstellbar. Die Nachbarunterschriften wurden nicht eingeholt. Ob der Pferdestall noch unter die Privilegierung fällt, konnte nicht abschließend geklärt werden. Ansonsten herrschte Einverständnis, dem Bauantrag stattzugeben.

Erneut Mängel am Bauhof

Seit der letzten Rechnungsprüfung verwaltet die Gemeinde das Konto der Frahelser Dorfgemeinschaft mit einem Guthabenstand von 6000 Euro. Das Geld soll für die Instandsetzung des Mauerwerks beim Frahelser Kircherl verwendet werden. Sowohl das Frahelser als auch das Engelshütter Kircherl sei gemeindliches Eigentum. In Frahels gebe es keinen speziellen Kircherlverein. Die Frahelser Dorfgemeinschaft habe ein Mitspracherecht. Wenn an der baulichen Substanz Schäden auftreten, müssten diese ohnehin von der Kommune behoben werden.

Marode Mauern

  • Wittelsbacher Straße 13:

    Paul Roßberger hatte von zwei Baufirmen Angebote für die Sanierung eingeholt. Wegen der Stützfunktion entschied man sich für L-Betonwinkelsteine. Das günstigste Angebot des Bauteams Drexler über 10 765 Euro erhielt den Zuschlag.

  • Frahelser Kircherl:

    Die Natursteintrockenmauer entlang der Böschung zum Anwesen Oberberger zeigt Schäden. Von den Bauvarianten favorisierte der Rat die Natursteinmauer auf Mörtel gesetzt, da sie langlebig sei und optisch gut zum Umfeld passe. Manuel Drexler hatte mit 5139 Euro brutto das Günstigste Angebot eingereicht.

Paul Roßberger berichtete noch von den Problemen mit Setzungen im Bereich des Bauhofplatzes. Die Gemeinde befinde sich noch in der Gewährleistungsfrist und habe eine Mängelanzeige an die Firma Dankerl verschickt. „Wir warten auf eine Rückmeldung wegen eines Vor-Ort-Termins.“ Die Firma habe schon zweimal nachgebessert, aber es seien erneut Mängel aufgetreten. (kli)

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