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Fahrt

Partnerschaft mit Leben erfüllt

Der FC Ränkam unternahm einen Ausflug nach Furth bei Göttweig. Auch eine Weinprobe stand auf dem Programm.
Von Karl Reitmeier

Vor der Stiftskirche des Benediktiner-Klosters in Furth bei Göttweig stellten sich Ausflügler des FC Ränkam zu einem Erinnerungsfoto. Foto: Reitmeier
Vor der Stiftskirche des Benediktiner-Klosters in Furth bei Göttweig stellten sich Ausflügler des FC Ränkam zu einem Erinnerungsfoto. Foto: Reitmeier

Furth iM Wald.In die niederösterreichische Partnergemeinde Furth bei Göttweig führte ein Ausflug des FC Ränkam am vergangenen Wochenende, womit letztlich auch ein Beitrag für die Städtepartnerschaft zwischen Furth im Wald und Furth bei Göttweig geleistet wurde.

Den Ausflüglern war dabei ein schönes Herbstwetter beschert. Nachdem der FC Ränkam in diesem Jahr sein 20. Jubiläum mit seinen Weinfesten feiern kann, was lag da näher, als sich beim Weinlieferanten, dem Weingut der Familie Zederbauer, umzusehen. Dort wurde nicht nur an einer interessanten Weinkeller-Führung mit Weinverkostung teilgenommen, sondern am Samstagabend wurde auch dem Heurigen-Abend im „13-er-Haus“ ein Besuch abgestattet, um nach einem guten Essen die Weine zu testen. Die knapp 40-köpfige Reisegruppe, unter der sich auch der Ehrenvorsitzende des Bayerisch-Österreichischen Freundschaftskreises, Konrad Rückerl, befand, war am Freitagnachmittag in Ränkam aufgebrochen. Leider waren noch kurzfristig einige Teilnehmer wegen Erkrankung ausgefallen. Nach einer knapp einstündigen Rast in Ansfelden wurde schließlich am Abend das Park-Hotel in Krems erreicht. Nach der reibungslosen Zimmerverteilung machten sich noch viele auf, die Lokale der Altstadt von Krems zu erkunden.

Chef saß persönlich am Steuer

Am Samstagmorgen fuhr der Wess-Bus, persönlich gesteuert vom Chef Sepp Wess, den Gemeindeteil Palt von Furth bei Göttweig an und von dort wurde ein kleiner Fußmarsch zum Weinkeller der Familie Zederbauer unternommen, wo man von Franz Zederbauer junior und senior herzlich begrüßt wurde. Im Weinkeller brodelte es, denn in den Edelstahl-Kesseln ist die Gärung voll im Gange.

Wie die Zederbauers versicherten, soll es heuer ein besonderer Jahrgang werden. Franz Zederbauer junior und sein Vater informierten nicht nur darüber, dass man voll auf einen Bio-Betrieb umgestellt hat, sondern sie informierten auch ausführlich über die interessante Arbeit der Winzer im Weinkeller. Natürlich durften bei dem Rundgang auch Kostproben vom „Sturm“ über den Jungwein bis zum Wein, wie er letztlich ausgeliefert wird, nicht fehlen.

Danach brachte der Bus die Reisegruppe zum Stift Göttweig, das auch das Monte Casino von Österreich genannt wird und auf einem Berghügel thront. Das beeindruckende Benediktiner-Kloster wurde im Jahre 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Es wurde dort die weitläufige Anlage besichtigt und es durfte dabei auch ein Besuch in der Stiftskirche nicht fehlen, in der das Altarbild die Aufnahme der Mutter Gottes in den Himmel zeigt. Im Kryptenraum konnte der Altmanni-Schrein bestaunt werden, ein 1668 angefertigter Reliquienschrein mit Silberfiligrandekor und den Reliquien des heiligen Bischofs von Altmann aus Passau, dem Gründer des Stiftes.

Alte Vertraute wiedergesehen

Am Abend war dann der Besuch beim Heurigen-Abend der Familie Zederbauer im urigen „13-er-Haus“ angesagt. Dort wurden alle bestens verköstigt und natürlich wurde auch reichlich davon Gebrauch gemacht, die verschiedenen Weinsorten zu testen. Dort kam es auch zu einem Wiedersehen mit alten Freunden, wie Ex-Bürgermeister Fredl Bruckner, dem ehemaligen Vizebürgermeister Walter Hinsmann und dem ehemaligen Stadtrat Lambert Schmid (der sich bestens informiert über den FC Ränkam zeigte) und der Leiterin des Tourismus-Büros, Petra Oberleitner.

Am Sonntag war dann eigentlich vorgesehen, auf der Heimfahrt dem Aqua-Zoo und Evolutionsmuseum in Schmiding einen Besuch abzustatten. Nachdem aber schönes Wetter angesagt war, wurde kurzfristig entschieden, eine Schifffahrt auf der Donau durch die Wachau von Krems bis nach Spitz zu unternehmen.

Dank an alle

  • Vorhaben:

    FC-Vorsitzender Manfred Dietl dankte aber nicht nur dem Busfahrer, sondern auch den Ausflüglern für ihre Teilnahme und man hat sich fest vorgenommen, bald wieder einen Ausflug zu starten. (fkr)

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