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Glaube

Pastoren sind gut in Roding angekommen

Seit vier Monaten sind Christina und Michael Hinderer für die evangelischen Christen in Roding zuständig.
Von Thomas Mühlbauer

Das neue Pfarrerspaar Christina und Michael Hinderer fühlt sich am Martin-Luther-Platz 1 schon heimisch. Fotos: rtn

Roding.Seit September, also seit knapp vier Monaten sind Christina und Michael Hinderer für 1600 Gläubige in der evangelischen Gemeinde zuständig. Denn beide haben, die Pfarrei nach einem Jahr Vakanz übernommen. Im Gespräch mit unserem Medienhaus haben sie, kurz vor dem Weihnachtsfest einen sehr positiven Eindruck.

„Wir sind gut angekommen in Roding“, betonen beide unisono. Die freie Zeit, die ihnen bleibt, nutzen sie gerne dazu, sich die Gegend anzusehen und mit den beiden Kindern Ausflüge zu unternehmen. Unter anderem auf die diversen Burgruinen, aber auch die Weihnachtsmärkte in der Region, haben es der Familie angetan. Denn gerade die Adventszeit haben die beiden Pfarrer genutzt, um viele Begegnungen mit ihrer Gemeinde zu haben. „In der Adventszeit, teilt man auch die Liebe, so waren uns die vielfältigen Begegnungen mit den Menschen ganz wichtig.“

Wir brauchen Leute, die sich engagieren.“

Michael Hinderer, Pfarrer über Wahl des Kirchenvorstands

Für Christina Hinderer liegt der Vorteil, einer eher kleinen Stadt wie Roding, auf der Hand: „Man sieht sich in der Stadt und trifft hier immer wieder Leute, mit denen man auch ins Gespräch kommt.“ Besonders glücklich sind die beiden auch darüber, dass die beiden Söhne Samuel und Philemon sehr guten Anschluss in Roding gefunden haben. „Beide gehen in den Kindergarten Hl. Familie, dass ist ein hervorragender Kindergarten, mit sehr engagierten Erziehern und der Leiterin.“

Die Vakanz aufarbeiten

Rückblickend auf ihre bisherige Zeit in Roding haben beide doch versucht, schon einiges anzupacken, unter anderem im organisatorischen Bereich und im Pfarrbüro. Unter anderem waren es Dinge, die in der einjährigen Vakanz liegengeblieben sind.

Auch mit dem Besuch bei den Gottesdiensten, sind die beiden sehr zufrieden, rund 25 bis 40 Gläubige, finden sich zu den sonntäglichen Gottesdiensten ein. „Das ist eine gute Größe für unsere Christuskirche und wir bekommen auch stets eine gute Rückmeldung.“ Allerdings ist nichts in Stein gemeißelt, wie beide betonen: „Wir sind auch jederzeit, bei den Gottesdiensten offen für Neues.“

Das Pfarrersehepaar sieht sich vom Dekanat und den Nachbarpfarreien unterstützt. Fotos: rtn

Christina und Michael Hinderer ist der Kontakt zu ihrer Gemeinde sehr wichtig. Eine der ersten Aktionen der beiden war, dass sie die ehrenamtlichen Helfer zu sich eingeladen hatten. „Uns ist natürlich wichtig, zu wissen und zu hören, was brauchen die Ehrenamtlichen alles von uns. Wo können wir sie mit unterstützen.“ Beide betonen: „Ohne Ehrenamt kann eine Gemeinde nicht funktionieren.“ Zudem sind beide bei Geburtstagsbesuchen zu gegen und zum Caritas-Altenheim bestehe eine sehr gute Verbindung.

Die Unterstützung auch von „höherer Stelle“, ist dem Ehepaar Hinderer gewiss. Unterstützung gebe es unter anderem von Neunburgs Pfarrer Gerhard Beck, der beiden immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Zudem habe man im Dekanat jegliche Unterstützung.

Christina und Michael Hinderer sind für 1600 Gläubige im Raum Roding zuständig. Fotos: rtn

Die Christuskirche wird auch zu Weihnachten ein großer Christbaum zieren, der gespendet wurde. An Weihnachten werden drei Gottesdienste stattfinden. Doch was ist für beide das größte Geschenk? „Das größte Geschenk, hat uns Jesus gemacht und wir möchten die Festlichkeiten auch mit unserer Gemeinde feiern.“ Ganz wichtig sei, so sagen beide, dass man die Zeit mit der Familie genießt. Als äußeres Zeichen, haben beide auch ihre Wohnung entsprechend dekoriert. Den Esstisch, so sagt Michael Hinderer, ziert eine Pyramide und auch die Krippe darf natürlich nicht fehlen.

Das dritte Kind wird erwartet

Christina und Michael Hinderer bei ihrer Ordination. Fotos: rtn

Und welche Wünsche haben die beiden für das Jahr 2018. Und da gibt es eine ganz frohe Kunde, denn das Ehepaar wird im ersten Quartal 2018, ihr drittes Kind erwarten. So wird Christina Hinderer, im Januar den letzten Gottesdienst zelebrieren, ehe sie in den Mutterschutz wechselt. Die Vertretung wird so Michael Hinderer übernehmen. Der Gemeinde steht am 21. Oktober mit der Wahl des Kirchenvorstandes ein wichtiges Ereignis bevor. Bereits Anfang 2018 werden dazu die Vorbereitungen beginnen. Da hat Michael Hinderer für die Gemeinde einen Appell: „Wir brauchen natürlich Leute, die sich in den Kirchenvorstand wählen lassen und sich engagieren und mit anpacken. Gerne darf man seine Ideen auch aktiv mit einbringen.“ (rtn)

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