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Donnerstag, 16. August 2018 27° 1

Vereine

Patenbitte der Haager erhört

Die Freiwillige Feuerwehr aus Rettenbach hat ihr Jawort gegeben. So steht dem großen Fest im August nichts mehr im Weg.

Vorsitzende Stefanie Schütz und Festleiter Alois Schuhmann haben die Bitte vorgetragen. Foto: rar
Vorsitzende Stefanie Schütz und Festleiter Alois Schuhmann haben die Bitte vorgetragen. Foto: rar

Rettenbach.Das offizielle Bitten des Jubelvereins FFW Haag war beim Patenverein FFW Rettenbach. Jetzt sind alle Vorbereitungen für das 125. Gründungsfest vom 3. bis 6. August getroffen. Der 1. Vorsitzende des Patenvereins Rettenbach, Michael Schebler, sagte nach dem erfolgreichen Bestehen mehrerer Prüfungen durch Akteure der bittstellenden Feuerwehr Haag die volle Unterstützung seiner Wehr über die vier Tage des Festes zu. Anschließend zogen Fest- und Patenverein mit Blasmusik und ihren festlich gekleideten Festdamen und -buben mit einer kleinen Runde durch die Ortschaft zum Feuerwehrgerätehaus, wo das traditionell ausgehandelte und auf einem Schubkarren mitgebrachte Fass Freibier vom Schirmherrn Johann Kiesl angestochen wurde. Die Festdamen und -buben mit den Festbräuten und Fahnenmüttern sowie die Schirmherren und Ehrenschirmherren beider Vereine trafen sich vor dem offiziellen Patenbitten zum Fototermin. Die FFW Haag, allen voran Vorsitzende Stefanie Schütz mit Kommandant und Festleiter Alois Schuhmann, sowie Schirmherr Johann Kiesl und Ehrenschirmherr Ludwig Meinzinger, gefolgt von einem großen Aufgebot an Festmädchen und -jungen mit der Festbraut Kristina Reichinger und Festmutter Claudia Jäger marschierten mit einer aus mehreren bekannten Kapellen formierten großen Blaskapelle von Haag nach Rettenbach. Beim Pfarrzentrum wurde der Zug mit einer „dreikantigen“ Schranke gestoppt. Umringt von zahlreichen Zuschauern trugen die Bittsteller Schütz und Schuhmann ihren Prolog vor. Bevor jedoch eine Zusage gegeben wurde, mussten traditionsgemäß einige Prüfungen bestanden werden. Vorsitzender Schebler hätte sich damit sogar etwas Freibier für die Rettenbacher beim Fest erhofft, aber für den „blinden“ Aufbau einer Saugleitung mit verbundenen Augen benötigte das Team Dominik Kraus, Simon Eigenstetter, Christian Kammermeier und Stefan Heimerl lediglich 120 Sekunden. Auch das Team der Haager Jugendfeuerwehr ging beim Wettkampf „Wassertransport im Schubkarren über eine Leiter“ als eindeutiger Sieger vor der Rettenbacher Mannschaft durchs Ziel. Die nächste Prüfung musste eine achtköpfige Mannschaft, bestehend aus dem Festausschuss, bestehen. Diesmal waren es die Schläuche einer „Saufmaschine“, die dazu benutzt wurden, möglichst schnell etwa zwei Liter Getränk zu entleeren. Innerhalb neun Sekunden war die Aufgabe erledigt, im versteckten Behälter befand sich allerdings nur Wasser. Das war aber von Vorteil für die letzte Prüfung. Mit der Rettungsschere musste eine dreiköpfige Mannschaft nacheinander drei rohe Eier aufnehmen und nach etwa fünf Metern wieder ablegen. Hierzu war außer optimalem Fingerspitzengefühl auch ein kühler Kopf von Vorteil und auch diese Aufgabe wurde mit Bravur gemeistert. Somit konnte die von Vorsitzender Stefanie Schütz und Festleiter Alois Schuhmann vorgetragene Bitte endgültig angenommen werden. Als sichtbares Zeichen durchschnitten Kristina Reichinger und Festmutter Claudia Jäger ein rotes Band, anschließend vollführten die Fahnenjunker den obligatorischen Fahnengruß. (rar)

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