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Zandt/Wolfersdorf

Patrozinium der St. Anna-Kapelle gefeiert

Mit einem Gottesdienst feierte der Kapellenverein Wolfersdorf und Umgebung das Patrozinium des Dorfkirchleins.
Rosi Stelzl

Pater John zelebrierte den Gottesdienst. Foto: Rosi Stelzl
Pater John zelebrierte den Gottesdienst. Foto: Rosi Stelzl

Zandt.Mit einem festlichen Gottesdienst, gestaltet von den Wolfersdorfer Sängern, feierte am Sonntag der Kapellenverein Wolfersdorf und Umgebung mit vielen Gästen das 29. St. Anna-Patrozinium des Dorfkirchleins. Anschließend setzten sich alle zur Kirchweihfeier auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus zusammen. Dabei wurden sie von den Mitgliedern des Kapellenvereins bestens mit Essen und Trinken, später mit Kaffee und Kuchen, bewirtet. Für die Musik sorgte Hans Wildfeuer. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgestellt.

Um 10 Uhr läutete das Glöcklein der Kapelle zum Gottesdienst, zelebriert von Pater John und Diakon Peintinger. Helmut Alt, Vorsitzender des Kapellenvereines, begrüßte zum Gottesdienstbeginn alle, die zur Patroziniumsfeier gekommen waren. „Ich danke allen, die sich das ganze Jahr über um die St. Anna-Kapelle kümmern, den Besuchern der 14-tägigen Abendmessen während der Sommermonate, ebenso allen Helfern, die bei der Vorbereitung und der Durchführung dieses Festgottesdienstes und der anschließenden Kirchweihfeier mitgeholfen haben und mithelfen werden.“ Sein Dank galt auch allen, die Kuchen und Schmalzgebäck gespendet hatten.

Alt sagte weiter: „Die St. Anna-Kapelle hier in Wolfersdorf ist eine Kapelle, die aufgrund der Initiative von Michael und Traudl Maurer hier an dieser Stelle entstanden ist und an die wir insbesonders zum St. Anna-Fest denken, um ihnen dafür zu danken.“ Zum 29. Male werde nun schon das Patrozinium der Kapelle gefeiert. Eben so lange verschönerten die Linden davor den Platz. „Es ist ein Platz voll Gemütlichkeit, der Ruhe verschafft.“ Die Bäume hätten ihr eigenes Profil, unverwechselbar verwurzelt mit der Kapelle.

„Auch die Menschen, die seit 29 Jahren die Dorfkapelle besuchen, haben ihre eigenen Profile, ihre Freuden, Nöte und Ängste. Sie kommen hier zusammen, um Gott näher zu sein, um zu danken, zu bitten und Ruhe zu suchen“, sagte Alt. Die Menschen gehörten wie die Linden fest verwurzelt zu dieser Kapelle. Dies mache die Kapelle zu einem Ort der Ruhe, des Glaubens und des Verwurzeltseins für das Dorf und für die Menschen.

Die Wolfersdorfer Sänger stimmten Lieder an, wie „Der Woid rauscht dir Herrgott zu Lob und Ehr“, auch den „Andachtsjodler“ und „Danken für an jeden Tag, der ist g’sund uns g’schenkt“. Lesung und Fürbitten trug Richard Altmann vor. In seiner Predigt ging Diakon Martin Peintinger auf das Beten ein. Wenn man bete, dann solle man mit den Herzen dabei sein.

Beim Friedensgruß reichten sich alle die Hände und zum Schluss bedankte sich Pater John bei allen Beteiligten für die schöne Gottesdienstfeier und wünschte einen schönen Kirchweihtag. Im Anschluss setzten sich alle auf dem Vorplatz des FFW-Hauses zu einer harmonischen Feier zusammen und ließen sich Spezialitäten vom Grill und kühle Getränke munden. (kts)

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