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Vereine

Pech für Traubenbachs Kegler

Untertraubenbachs Kegler mussten nach einer Entscheidung am grünen Tisch absteigen und bauchen Zusammenhalt.

Geehrte und Vorsitzender (v. l.): Michael Lang, Johann Dendorfer, Helmut Gickel, Michael Wanninger und Wilfried Belk Foto: May
Geehrte und Vorsitzender (v. l.): Michael Lang, Johann Dendorfer, Helmut Gickel, Michael Wanninger und Wilfried Belk Foto: May

Cham.Es war kein einfaches Jahr für die Kegler von Fortuna Untertraubenbach. Nachdem man sich in der Meisterschaftsrunde der Bezirksliga Nord lange auf der sicheren Seite gewähnt hatte, kam mit einer plötzlichen Entscheidung des Verbandes das böse Erwachen: Entgegen aller Planungen mussten auf einmal drei statt zwei Mannschaften absteigen. Trotz solider Leistungen konnten sich die Männer um Dauerbrenner Michael Lang nicht mehr retten und müssen in der nächsten Saison in der Bezirksliga A Nord antreten.

Lang, der letzte Saison die meisten Spiele für die Fortuna absolvierte, führt auch in den meisten Bestleistungsstatistiken. Aber auch Spieler wie Christian Cerweny oder Bernhard Gabler konnten auf sich aufmerksam machen. Während Gabler bei den Kreismeisterschaften mit 542 bzw. 504 Holz bei den Kreismeisterschaften den 19. Platz erzielte, gelang Cerweny bei den Bezirksmeisterschaften in Weisen gar der 7. Platz. Im Endlauf kegelte er 573 bzw. 525 Holz und konnte das kleine Untertraubenbach so sehr zur Freude der Mitglieder auch auf überregionaler Ebene repräsentieren.

Vorstand Johann Dendorfer warnte im Rahmen der Jahresversammlung im Gasthaus Holzer vor der neuen Runde: Es werde eine Klasse tiefer kein Stück leichter, so Dendorfer. Der Verein müsse nun sehen, dass die Leute zusammengehalten werden, Untertraubenbachs Kegler seien ein kleiner Haufen. Zu den Problemen zähle der Mangel an Nachwuchs, worauf auch das Fehlen einer zweiten Mannschaft zurückzuführen sei. Nun sei Zusammenhalt und Zusammenrücken gefragt, die bescheidenen Mittel seien sinnvoll einzusetzen. Bereits vor dem Bericht des Vorstandes hatte man seiner verstorbenen Mitglieder gedacht.

Anlässlich jeweils runder Geburtstage wurden Michael Wanninger (80 Jahre), Wilfried Belk (70 Jahre) und Helmut Gickel (60 Jahre) geehrt.

Abseits des Sportlichen besuchte die Fortuna im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Dorfgemeinschaft, wie beispielsweise die Feuerwehrfeste. Ohnehin sind die Kegler eine Institution in Untertraubenbach und aus dem Ort nicht wegzudenken.

Finanziell ist der Verein gut aufgestellt. Kassierer Daniel Fuchs verlas den Kassenbericht, 2017 wurde mit einem geringen Minus abgeschlossen, was aber durch die Gewinne in den Vorjahren nicht als dramatisch bewertet werden könne. Die Mitglieder stimmten einstimmig für seine Entlastung. Die Jahresversammlung endete mit einem gemütlichen Beisammensein in bewährter Runde. Bei Speis und Trank in der Gastwirtschaft wurde auch über den Kegelsport hinaus gefachsimpelt. (cia)

Die Besten: Michael Lang, der letzte Saison die meisten Spiele für die Fortuna absolvierte, führt auch in den meisten Bestleistungsstatistiken. Bernhard Gabler schaffte bei den Kreismeisterschaften mit 542 bzw. 504 Holz bei den Kreismeisterschaften den 19. Platz erzielte, gelang Christian Cerweny bei den Bezirksmeisterschaften in Weisen gar der 7. Platz. Im Endlauf kegelte er 573 bzw. 525 Holz und repräsentierte das kleine Untertraubenbach auf überregionaler Ebene.

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