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Region Cham
Sonntag, 23. September 2018 23° 7

Theater

Peter Lang wird Schirmherr

Der Gleißenberger Künstler hat dem LiBu für die diesjährige Aufführung des Brandner Kaspers die Schirmherrschaft zugesagt.

  • Walter Kolbeck (r.) bat Peter Lang (2.v.l.) um die Übernahme der Schirmherrschaft. Bei der Gelegenheit wurde eine Szene aus dem Stück gezeigt.Fotos: kum
  • Lorenz und Benno Lang bei der Atelierführung

Rimbach.Am Freitagabend machten sich einige Mitglieder und Spieler des Lichtenegger Theaterbundes auf zu einem besonders erfreulichen Einsatz: Dem Künstler Peter Lang aus Gleißenberg sollte die Schirmherrschaft für die diesjährige Aufführung des „Brandner Kaspars“ angetragen werden. Zuvor traf man sich im Rimbacher Vereinsheim Holmeierhaus zur Absprache.

In Gleißenberg wurden die Theaterleute schon vom Künstler und seiner Familie vor dem Atelierhaus empfangen und in den Ausstellungsraum geleitet, den Peter Lang und seine Frau Gaby kurzerhand zum Speisesaal umfunktioniert hatten. Im wuchtigen Kanonenofen bullerte ein wärmendes Feuer, auf der festlich eingedeckten Tafel gaben Kerzenleuchter ein stimmungsvolles Licht. So einen Empfang hatten die Schirmherrenbitter nicht erwartet. Aber bevor an der einladenden Tafel Platz genommen wurde, spielten die Lichtenegger in Kostümen dem Schirmherrenpaar eine Schmuggler-Szene aus dem aktuellen Stück vor, textlich abgewandelt auf den speziellen Anlass.

Die Spieler beendeten die kurze Szene mit der Bitte, die Schirmherrschaft für die Saison 2018 zu übernehmen. Sofort willigte Peter Lang ein, der schon seit langem immer wieder gerne Gast ist auf Burg Lichtenegg und fast jedes Stück auch zusammen mit dem Irschenberger Theaterverein aus der Heimatgemeinde seiner Frau Gabriele besucht hat. Auch dieses Jahr ist wieder ein Besuch in Lichtenegg anvisiert.

Als Gastgeschenk an den Schirmherren gab es einen Mörteleimer mit vielfältigem Inhalt, so auch ein Schlagschnurgerät, das Peter Lang für seine Großformat-Bilder einsetzt. Gabriele Lang-Kröll erhielt einen Blumenstrauß. Das anschließende Schweinsbratenessen servierten die Familienmitglieder. Natürlich durfte auch der „Kerschgeist“ nicht fehlen, die Lichtenegger Theaterspieler hatten Fahrgemeinschaften gebildet und die Nicht-Fahrer konnten mithalten.

Wie sehr sich die Kinder der Familie mit dem Werk des Vaters identifizieren, bewiesen Lorenz und Benno Lang bei einer sach- und fachkundigen Führung durch die Atelier- und Arbeitsräume. Die Chemie zwischen Schirmherren und Laientheater-Spielern stimmt, lange Gespräche zogen sich bis nach Mitternacht hin, ehe die Letzten das gastfreundliche Haus verließen. (kum)

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