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Furth im Wald

Pfarrer wäscht Gläubigen die Füße

Am Gründonnerstag erinnerten auch die Further Katholiken an das letzte Abendmahl.

Dekan Richard Meier wusch zwölf Furthern die Füße. Foto: fsa
Dekan Richard Meier wusch zwölf Furthern die Füße. Foto: fsa

Furth im Wald.In der Pfarrei „Maria Himmelfahrt“ war der Abendgottesdienst mit einer Fußwaschung für zwölf Personen verbunden, die seit 16 Jahren ehrenamtlich im Dienst des Herrn stehen oder Dekan Richard Meier in seiner Amtszeit begleitet haben. Dabei handelt es sich um Personen, die in besonderer Weise mit der Pfarrei verbunden sind. Die Auswahl betraf Mitglieder des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung sowie Personen, die Ehrenämter bekleiden. Sinnbildlich verkörperten sie die zwölf Apostel. Sie hatten im Altarraum zur Fußwaschung Platz genommen. Dekan Richard Meier nahm die Fußwaschung an folgenden Personen vor: Wolfgang Kraus, Johanna Plach, Maria Altmann , Peter Mühlbauer, Bärbl Keml, Isabell Walczuch, Wera Müller, Maria Baumann, Gudrun Kirschbauer, Brigitte Klappenberger, Anton Stocker und Christine Hofstetter. Nach dem Lobgesang am Ende des Gottesdienstes wurden als Zeichen der Trauer die Kerzenlichter ausgeblasen, der Altar von allen Gegenständen entblößt, und das Allerheiligste in die Krypta getragen.

In der nach dem Gottsdienst folgenden Anbetung waren die Gläubigen eingeladen, symbolisch bis 21.30 Uhr in der Krypta für Jesus eine Ölbergwache zu halten. Danach wurde Jesus mit den Herzen durch die Nacht begleitet. Dekan Richard Meier bemerkte dazu: „Gehen wir mit ihm vor Pilatus, feiern wir mit ihm den Kreuzweg und sind wir bei ihm, auch wenn er für uns am Kreuz stirbt am Ostersamstag zur neunten Stunde um 15 Uhr. Dann wird er uns gezeigt, wie er am Kreuz hängt, seine Arme ausbreitet und uns alle an sich ziehen will gemäß seiner Worte „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich anziehen“ Dann begraben wir ihn. Halten wir auch die Grabesruhe, seien wir nicht laut, sondern werden wir still, damit der Osterjubel aus uns herausbrechen kann im Dunkel der Nacht, wenn wir die Osternacht feiern, die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Wir treten mit dieser Feier des letzten Abendmahls hinein in das Tridium Pascale, in das heilige Geschehen von Ostern, das Leiden und Sterben und der Tod und die Auferstehung Jesu Christi.“ Der Kirchenchor unter Leitung von Regionalkantor Wolfgang Kraus gestaltete wegen der schweigenden Orgel den Gottesdienst mit. (fsa)

gründonnerstag

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