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Pferdetreff am Schorndorfer Reishof

Rösser und Reiter scheuten weite Anritte nicht, um am Sternritt der Pferdefreunde dabei zu sein. Auch Kutschen rollten an.

Mehrere Kutschengespanne waren unterwegs zum Ziel in Richtung Reishof. Foto: cls
Mehrere Kutschengespanne waren unterwegs zum Ziel in Richtung Reishof. Foto: cls

Schorndorf.Sehr großer Resonanz erfreute sich am Sonntag der 28. Sternritt der Pferdefreunde Neuhaus. Nicht nur von Ross und Reiter, auch viele Besucher genossen das herrliche Ambiente rund um das Reishof-Areal. Die Veranstaltung hat inzwischen große Tradition und Anziehungskraft. Zum dritten Mal war die Pferdepension der Familie Raith am Reishof zwischen Neuhaus und Oberaign gelegen das Ziel. Hier passt von den Rahmenbedingungen einfach alles zusammen. Ein weiteres Plus, so Bürgermeister Max Schmaderer in seinem Grußwort: Das wunderbare Naturambiente „an einem der schönsten Fleckchen der Kommune“. Das Gemeindeoberhaupt dankte den Pferdefreunden Neuhaus für das Engagement und deren Bereicherung in der Kommune.

Aus allen Himmelsrichtungen trafen die Reiterinnen und Reiter auf dem Reishof-Areal ein. Foto: cls
Aus allen Himmelsrichtungen trafen die Reiterinnen und Reiter auf dem Reishof-Areal ein. Foto: cls

Beim Rundgang wurden Ross und Reiter von Pfarrer Jonathan Kuuyonongme gesegnet und die beiden Pferdefreunde-Vorsitzenden Judith Himmelstoß und Nadine Laufer überreichten an alle Teilnehmer die Erinnerungstafeln zum Anbringen an den Stallungen.

67 Pferde nahmen teil

Die reiterlichen Vorführungen fanden viel Interesse und Applaus. Foto: cls
Die reiterlichen Vorführungen fanden viel Interesse und Applaus. Foto: cls

Für den Geistlichen aus Ghana, der für drei Wochen die Urlaubsvertretung übernommen hat, war es die erste Erfahrung mit Pferden. Zusammen mit Bürgermeister Schmaderer durfte er im Vorfeld der Segnung eine Kutschenfahrt genießen.

Nicht fehlen durfte das Ponyreiten für die Allerkleinsten. Foto: cls
Nicht fehlen durfte das Ponyreiten für die Allerkleinsten. Foto: cls

„Wir haben hier am Reishof optimale Rahmenbedingungen und die Abläufe spielen sich immer mehr ein“, sagte Judith Himmelstoß mit einem Dankeschön an die Gastgeber Rita und Otto Raith. Ein herzliches Vergelt’s Gott galt auch den vielen Helfern vor und hinter den Kulissen und ein Dankeschön gab es auch für die zahlreichen Kuchenspenden.

Die Kutschenfahrten genossen Jung und Alt gleichermaßen. Foto: cls
Die Kutschenfahrten genossen Jung und Alt gleichermaßen. Foto: cls

Insgesamt konnten heuer 67 Pferde, inklusive der auf der Pferdepension eingestellten Stalltiere gezählt werden. Hinzu kamen noch fünf Kutschen mit jeweils zwei Pferden sowie zwei Ponys. Alle ankommenden Reiter und Kutscher wurden mit einem Begrüßungs-Stamperl bzw. einer Süßigkeit empfangen.

Bereits zum 28. Mal ging heuer der Sternritt der Pferdefreunde Neuhaus über die Bühne.
Bereits zum 28. Mal ging heuer der Sternritt der Pferdefreunde Neuhaus über die Bühne.

Zum Teil sind mehr als beachtliche Wegstrecken in Kauf genommen worden, mit Anritten zum Beispiel aus Ascha (elf Reiter von der Foierl-Ranch), Windischbergerdorf, Hagendorf, Regelsmais, Pemfling, Kleingeraszell oder Sattelpeilnstein. Die Kutscher kamen aus Knöbling, Brunn, Löwengrub und Mallersdorf. Bei relativ hohen Sommertemperaturen profitierten sowohl Rösser als auch Reiter zumindest vom lebhaften Wind.

Im Galopp im Sattel stehen

Die reiterlichen Vorführungen fanden viel Interesse und Applaus.
Die reiterlichen Vorführungen fanden viel Interesse und Applaus.

Neben der guten Bewirtung wurde den vielen Besuchern den gesamten Nachmittag über ein interessantes Rahmenprogramm geboten. Viel Applaus gab es für die reiterlichen Vorführungen. Als Jüngste zeigte Emily Gammer am Shetlandpony Lilly das Voltigieren („Turnen auf dem Pferd“).

Das Reishof-Areal bietet optimale Rahmenbedingungen für die Sternritt-Teilnehmern.
Das Reishof-Areal bietet optimale Rahmenbedingungen für die Sternritt-Teilnehmern.

Christina Piendl und Barbara Decker gaben einen Einblick in die Bodenarbeit mit den Pferden. Außerdem beeindruckte Christina Piendl mit ihrem Pferd Kuba, wie gut sie auch stehend galoppieren kann. Bei der Demonstration von Anna Schinabeck und Ronja Drexler waren auch kleine Springhindernisse eingebaut.

Sehr rege in Anspruch genommen wurden sowohl die Kutschenfahrten, wozu gleich vier Zweispänner zur Verfügung standen, wie auch das Ponyreiten in der Reithalle. (cls)

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