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Justiz

Plädoyers im Raser-Prozess verschoben

Im Fall der mutmaßlichen Raser am Kalteck, bei dem ein 38-Jähriger gestorben war, wurden spontan weitere Zeugen vernommen.

•In seinem Opel Ascona starb der Neukirchener am Unfallort. Foto: Muhr/PNP
•In seinem Opel Ascona starb der Neukirchener am Unfallort. Foto: Muhr/PNP

Deggendorf.Im Prozess um einen tödlichen Raser-Unfall im Bayerischen Wald hat das Gericht am Freitag kurzfristig zusätzliche Zeugen vernommen. Die vor dem Landgericht Deggendorf ursprünglich vorgesehen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern werden deswegen nach hinten verschoben. Die weitere Planung stand zunächst noch nicht fest. Bislang war für den 21. November die Urteilsverkündung in dem Prozess eingeplant.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden 28 und 54 Jahre alten Angeklagten vor, im Juli 2018 bei Achslach (Landkreis Regen) ein verbotenes Rennen Auto gegen Motorrad veranstaltet und dabei den Tod eines entgegenkommenden Oldtimer-Fahrers verursacht sowie weitere Menschen verletzt und gefährdet zu haben. Bei der Vernehmung der Zeugen am gestrigen Freitag ging es diesmal vor allem um die Frage, ob das Raser-Duo die Strecke bei ihrer Tat zwei- oder dreimal auf und ab gefahren ist.

Justiz

Kalteck-Unfall: Unfall-Fahrer sagen aus

Die beiden angeklagten Fahrer schildern zum Auftakt des Prozesses um den tödlichen Unfall am Kalteck ihre Sicht der Tragödie.

Das Todesopfer ist ein 38 Jahre alter Mann, der aus dem Landkreis Cham stammt. Sein zehnjähriger Sohn, der zu dem Zeitpunkt mit im Wagen saß, erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und ist seither schwerbehindert. Er und seine Mutter sind vor Gericht Nebenkläger. Die Angeklagten erklärten sich im Rahmen eines außergerichtlichen Täter-Opfer-Ausgleiches bereit, der Familie 31 000 sowie 25 000 Euro zu zahlen.

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