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Pösing

Pösing hat viel geleistet und noch viel vor

„Ich sehe unsere Gemeinde und uns alle gemeinsam mit unserem einzigen Bürgermeisterkandidaten Michael Reith vor sehr schwierigen Zeiten.
Jakob Moro

FW-Vorsitzender Manfred Daiminger bei seiner Rede  Foto: Moro
FW-Vorsitzender Manfred Daiminger bei seiner Rede Foto: Moro

Pösing.Die Schuldenlast wird immens werden, aber tragbar, da gespart worden ist und die Einnahmen aus Steuern gut sind. Wir werden in absehbarer Zeit eine einmalige Gebühr für die Sanierung des Kanals erheben müssen. Wir werden versuchen, diese so gering wie möglich zu halten“, fasste Manfred Daiminger, Listenführer und Vorsitzender der Freien Wähler, bei der Versammlung am Sonntag im Gasthaus Weitzer die Zukunft Pösings zusammen.

Er begrüßte besonders den Altbürgermeister und Gründer der FW, Fritz Wolf, Ehrenbürger Hans Nirschl, Bürgermeister Edmund Roider und Bürgermeisterkandidat Michael Reith.

Beim Breitbandausbau sei Pösing gut aufgestellt, sagte er. Die Sanierung des Friedhofsgebäudes sei abgeschlossen. Daiminger erinnerte an den Ausbau des Kindergartens und der Kinderkrippe, an die Schaffung der Baugebiete „Hartwiese“ und „Tannet“. Alle Grundstücke seien verkauft. Der Park & Ride-Vorplatz am Bahnhof sei fertig, der Naturlehrpfad nach Oberkreith schön gestaltet, die Südbrücke werde erneuert.

Die Sanierung des Kanalsystems stehe schon lange auf der Agenda. Sie wurde wegen der hohen Kosten immer wieder zurückgestellt. „Es wird teuer“, so Daiminger. Die Kosten würden auf die Bürger umgelegt. Auch die Kläranlage sei baufällig. Die Wasserleitungen im Verbund mit der Mitterdorfer Gruppe sollten nach und nach erneuert werden. „All diese Maßnahmen werden den Pösinger Bürgern viel Geld kosten“, sagte er. Das neue Baugebiet „Brückl Seign“ wurde auf den Weg gebracht. Hier müsse die Gemeinde in Vorleistung gehen.

Beim Bürgerhaus müsse noch der Vorplatz als grüne Oase erstellt werden, Kostenpunkt 500000 Euro, laut Daiminger mit hoher Förderung. Wichtig sei, das Bürgerhaus für die Vereine zu öffnen und darauf zu achten, dass es keine Konkurrenz zum Wirtshaus wird. Denn: „Ein Wirtshaus im Dorf ist viel wert.“ Als weitere Investitionen nannte er die Gehwege zum Neubaugebiet und nach Langwald, die Straßenschäden in Pösing und Langwald, die Sanierung der weiteren Brücken und den Rutschturm am Spielplatz in Langwald. Ihm seien die Unterstützung und Wertschätzung der ehrenamtlichen Helfer wichtig.

Daiminger dankte den jetzigen Bürgermeister Roider, der an der Versammlung teilnahm, für das gute Miteinander und die Harmonie im Gemeinderat. Daiminger: „Edzon (Edmund Roider) hat es hervorragend gemacht.“ Manfred Daiminger schloss die Versammlung unter anderem mit den Worten: „Wir Freien Wähler sind und waren immer bekannt als gute Wirtschafter und als bürgernahe Partei. Die Freien Wähler werden im Gemeinderat diejenigen sein, die sich mit Sachverstand und zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger entscheiden werden.“ (rjm)

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