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Jubiläum

Pokalturnier und Kirchenzug

Die DJK Arrach feierte ein sportliches Gründungsfest. Zum 40-jährigen Bestehen kamen viele Gratulanten.
Von Anton Feigl

  • Die anwesenden Gründungsmitglieder mit den Verantwortlichen der DJK Foto: Anton Feigl
  • Die Legenden der DJK Arrach sorgten für ein Highlight des Festes. Foto: Anton Feigl
  • Die Vertreter der Mannschaften mit zweitem DJK-Vorsitzenden Andreas Weinzierl (l.) und Abteilungsleiter Martin Groß (r.) Foto: Anton Feigl
  • Stefanie und Dr. Alois Plößl stießen mit stellvertretendem Vorsitzenden auf ein gutes Gelingen des Festes an. Foto: Anton Feigl
  • Dem Festgottesdienst ging ein langer Kirchenzug, der von den Rettenbacher Musikanten angeführt wurde, voraus. Foto: Anton Feigl

Falkenstein.Ihr 40-jähriges Bestehen feierte die DJK Arrach mit einem schönen Gründungsfest. Wenngleich das Wetter am Freitag und Samstag hielt, was es versprochen hatte – gewittrig, unbeständig, wechselhaft – so tat dies der Stimmung keinerlei Abbruch.

Zum Auftakt fand am Freitagabend das erste Spiel des Pokalturniers statt, das der Gastgeber DJK Arrach und der SV Zinzenzell bestritten, im Anschluss daran heizte DJ „T.O.Beatz“ den Besuchern der Zeltparty kräftig ein. Der Samstagnachmittag begann dann mit einem Freundschaftsspiel der Fußballdamen der (SG) DJK Rettenbach und des SV Zinzenzell, danach standen sich der TSV Falkenstein und der SV Wiesenfelden in der zweiten Begegnung des Pokalturniers gegenüber. Ein Highlight des Festes war sicherlich das dann folgende Legendenspiel.

Das Spielen nicht verlernt

Die zwei Mannschaften bestanden dabei ausschließlich aus ehemaligen Fußballern der DJK. Nach einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Schiedsrichter Helmut Mühlbauer führten Ehrenvorstand Anton Wolf und der erste DJK-Fußballtrainer Gerhard Kahlert den Anstoß für diese Partie aus und dann bewiesen die Männer der verschiedensten Altersklassen, dass sie in all den Jahren nichts verlernt hatten. „Gecoacht“ wurden die beiden Teams an diesem Tag von Alfons Holz und Gerhard Kahlert (zwei ehemalige Trainer der DJK).

Am Abend gab es dann ein Wiedersehen mit vielen Ehemaligen. Dazu konnte Vorsitzender Klaus Brückl neben vielen Besuchern auch Ehrenvorstand Anton Wolf sowie die ehemaligen Schirmherren Josef Lemmer und Gerhard Rösl im Festzelt willkommen heißen. Bei den dann folgenden Ehrungen erhielten die Gründungsmitglieder, ehemaligen Trainer, Vorsitzenden, Spieler der Gründungsmannschaft und weitere verdiente Mitglieder jeweils ein Präsent. Die „guten Seelen“ des Vereins – die ehemaligen und aktuellen „Häusldamen“, – sowie die Reinigungskräfte, Vereinswirtin Gerlinde Biendl und die ehemalige Festwirtin Brigitte Hamperl bekamen einen prächtigen Blumenstrauß in den Vereinsfarben weiß-blau. Die Kerscher-Musikanten umrahmten diesen Abend musikalisch.

Der Festsonntag machte die vorangegangenen verregneten Tage schließlich wieder gut, denn das Wetter hielt und am Nachmittag kam sogar die Sonne hervor. Mit dem Kirchenzug, der von den Rettenbacher Musikanten angeführt wurde, und dem anschließenden Festgottesdienst, den Pfarrer Dr. Dr. Peter Chidi Okuma gemeinsam mit Diakon Gerhard Falter zelebrierte, erfuhr das Gründungsfest einen weiteren Höhepunkt. Dabei wurde mit dem Anzünden einer Kerze jedes verstorbenen Mitglieds des Vereins würdig gedacht.

Weltmeistertrikot von 2014

Am Ende dieses feierlichen Gottesdienstes gratulierte Diözesanvorsitzender Klaus Eder zum Jubiläum und sagte, dass es für ihn eine große Freude und Ehre sei, bei diesem Fest dabei sein zu dürfen. Er betonte, dass es viele Helfer brauche, die Jungen für den Sport zu begeistern und ihnen Disziplin und Respekt beizubringen. Dann überreichte er an Vorsitzenden Brückl ein Weltmeistertrikot von 2014 mit allen Unterschriften. Auch Sportreferent Dirk Lill war gerne gekommen. Er sagte, dass der DJK-Sportverband den Sport nicht nur als Technikverband sehe, im Mittelpunkt stehe der Mensch. Ein Verein sei eine hochsoziale Einheit, von Kindheit an. Er mache die Menschen stark, damit sie mit offenen Augen durchs Leben gehen können, so Lill.

Im Festzelt gratulierte dann auch Bürgermeisterin Heike Fries dem Verein und sagte: „Wer Sport treibt, lernt nicht nur die Regeln, sondern auch, mit Sieg und Niederlagen umzugehen. Dies sei ein wichtiger Stabilisator und Garant für Sicherheit. Sie richtete ihren Dank an alle, die den Verein in der zurückliegenden Zeit umsichtig geleitet haben und sich uneigennützig eingebracht haben, damit man allen Anforderungen gerecht werden konnte. Fries wünschte der DJK, dass sie das Geschaffene erhalten und weiterführen könne.

Am Nachmittag fanden dann die beiden Endspiele des Pokalturniers statt, aus dem schließlich der SV Zinzenzell als Sieger hervorging. Danach klang das Fest gemütlich aus.

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