mz_logo

Region Cham
Montag, 25. Juni 2018 20° 5

Kirche

„Prangertag“ in Weißenregen

Bei der Fronleichnamsprozession wurde an vier Altären gebetet und mit Blasmusik das Allerheiligste begleitet.
Von Alois Dachs

Zahlreiche Gläubige begleiteten Stadtpfarrer Herbert Mader und das Allerheiligste bei der Prozession.Foto: Rabl-Dachs
Zahlreiche Gläubige begleiteten Stadtpfarrer Herbert Mader und das Allerheiligste bei der Prozession.Foto: Rabl-Dachs

Bad Kötzting.Eine Fronleichnamsprozession nach alter Tradition feierte die Filialgemeinde am Sonntag nach dem eigentlichen Fronleichnamsfest gemeinsam mit Stadtpfarrer Herbert Mader. Das hochsommerliche Wetter begünstigte den „Prangertag“, der neben dem „Großen Frauentag“ ein Hauptfest in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist.

Angeführt von der Blaskapelle Weißenregen unter Leitung von Hans Ramsauer zog die Freiwillige Feuerwehr Weißenregen mit Fahnenträger Anton Wieser, begleitet von Kristina Schillitz und Verena Brandl kurz vor 9Uhr in die Wallfahrtskirche ein. Dem festlichen Anlass angemessen, waren mit Stadtpfarrer Herbert Mader sechs Ministanten am Altar, die nach dem Gottesdienst mit den Handglocken, Laternen, „Schifferl“ und Rauchfass die Prozession begleiteten.

Mit Liedern aus der Schubertmesse, die vom Bad Kötztinger Kirchenchor unter Leitung von Wolfgang Riegraf stimmkräftig mitgesungen wurden, gestalteten die Gläubigen den Festgottesdienst zu Fronleichnam, ehe sie sich zur Prozession durch den Ort formierten. 2. Vorsitzender Günther Liebl, Bernhard Breu, Karl Hackl und Manfred Brunner von der Freiwilligen Feuerwehr begleiteten als „Himmelträger“ den Stadtpfarrer mit dem Allerheiligsten zu den Altären, die bei den Anwesen Markus Fischer (Reimüllner), Hans Schillitz (Schötz), Karl Vogl (Rom) und Mesnerin Maria Fischer (Schneider) mit Birken- und Blumenschmuck aufgestellt waren.

Die Vorbeter Josef Mathes, Josef Schmuderer, Franz Hackl und Haymo Richter mussten heuer erstmals ohne ihre „Führungsstimme“, den kürzlich verstorbenen Lindner-Bräu Heinz Kolbeck, auskommen. An jeder Station las der Geistliche das Evangelium und trug gemeinsam mit Mitgliedern der Kirchenverwaltung die jeweiligen Fürbitten vor, ehe er mit der Monstranz den Segen erteilte. Kleine Kinder begleiteten mit Blumenkörbchen die Fronleichnamsprozession und streuten Blüten auf dem Weg durch das Dorf. Nach der Rückkehr in die Wallfahrtskirche erteilte der Stadtpfarrer den großen Wettersegen, ehe die Blaskapelle das „Te deum“ anstimmte.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht