MyMz
Anzeige

Unterhaltung

Premiere war ein voller Erfolg

Laiendarsteller halten mit dem Stück „Die drei Eisbären“ die Theatertradition hoch in Stamsried und ernten viel Beifall.
Von Jakob Moro

Das Publikum und die Laienschauspieler waren nach der Premiere begeistert Foto: Moro
Das Publikum und die Laienschauspieler waren nach der Premiere begeistert Foto: Moro

Stamsried.Super tolle Vorstellung der Volkskomödie „Die drei Eisbären“, auch bekannt aus dem Komödienstadl, lautete das Lob der begeisterten Zuschauer nach der Premiere am Freitag. Einen Volltreffer landete das Team um Renate Aschenbrenner und Maria Schönberger.

Unter der Regie von Maria Schönberger wurde monatelang geprobt. Wie immer haben die Darsteller ein Stück in bayerischer Mundart ausgewählt, und das steckte voller Wortwitz und Spannung. Die Rollen wurden passend besetzt. „Die drei Eisbären“ waren ein wahrer Bühnenspaß. Ernst Vögel begrüßte in der Schulturnhalle Pfarrer Martin Schultes, Schulleiterin Hannelore Schönberger und Schwester Elfriede. Vögel dankte der Gemeinde wie auch der Schule für die Überlassung der Turnhalle. Sein besonderer Dank galt der Gemeinde Pösing mit Bürgermeister Edmund Roider, die seit Jahren Bühne und Bestuhlung stellt.

Über drei Stunden, unterbrochen allein von zwei Pausen, war es spannend, was weiter geschehen wird, als die drei Eisbären mit Veronika auf ihrem Hof mehr schlecht als recht hausten. Die Rollen waren wieder gut verteilt. Einige Laienspieler gehören schon lange zur Stamsrieder Theatergruppe.

Die Geschichte des Stücks

Zum Inhalt des Stücks: In einem abgelegenen Bergwinkel liegt der Haldeneggerhof. Dort hausen die Brüder Peter (Reinhold Janker), Pauli (Hans Hecht) und Juliander (Tobias Janker). Sie sind im Dorf nur als „Die drei Eisbären“ bekannt, weil sie überhaupt kein Interesse am weiblichen Geschlecht zeigen.

Ein kleiner Bub, der sich am Hof einstellte, veränderte schlagartig die Verhältnisse auf dem Haldeneggerhof Foto: Moro
Ein kleiner Bub, der sich am Hof einstellte, veränderte schlagartig die Verhältnisse auf dem Haldeneggerhof Foto: Moro

Ihre Wirtschafterin, die alte Veronika (Claudia Multerer), ist die einzige Frau am Hof. Als sie jedoch wegen eines giftigen Fliegenstichs an der Arbeit gehindert wird, sind die drei Brüder auf sich allein gestellt und versuchen mit vereinten Kräften, Ordnung zu halten. Bald darauf werden die Eisbären jedoch dem monotonen Alltag blitzartig entrissen, als sie ein Kleinkind vor ihrer Tür finden. Dazu kommt auch noch der gute Rat des Dorfpfarrers. Der Viehhändler Anthuber will die Haslocherin, eine Wittwe, auf den Hof bringen. Am Ende erhält Maralen unter Anwendung des Alkohol-Tricks ihren Juliander.

Blumen vom schüchternen Juliander für die Maralen  Foto: Moro
Blumen vom schüchternen Juliander für die Maralen Foto: Moro

Das Publikum war begeistert. Die Personen und ihre Darsteller: Peter (Reinhold Janker), Pauli (Hans Hecht), Juliander (Tobias Janker), Maralen (Laura Aschenbrenner), Anthuber (Michael Bruckmüller), Haslocherin (Daniela Bruckmüller), Veronika (Claudia Multerer). Regie: Maria Schönberger. Souffleuse: Anja Schönberger. Technik: Markus Schwarzfischer und Sebastian Weiß. Kulisse: Oliver Weiß und Daniel Wondraczek. Maske: Melanie Ederer, Sonja Bauer und Martina Dirnberger.

Weiteren Vorstellungen

Die weiteren Vorstellungen: Donnerstag, 31. Oktober, um 20 Uhr und Samstag 2. November, 20 Uhr. Karten gibt’s im Vorkauf beim Lebensmittelmarkt Schoierer, Rötzer Straße 4, und beim Schwarzfischer Bäck am Marktplatz 8. Einlass eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Keine Platzreservierung.

Szenen von der Premiere am Freitag 25.10. aus dem Theaterstück - Die drei Eisbären - der Heimat- und Kulturbühne Stamsried e.V.  Foto: Moro
Szenen von der Premiere am Freitag 25.10. aus dem Theaterstück - Die drei Eisbären - der Heimat- und Kulturbühne Stamsried e.V. Foto: Moro

Einige Zitate der Laien-Schauspieler, die Beifall auslösten: „Wenn jemand ein Kindl find, dann nennt man es ein Findelkind.“ „A Weib is in jedem Alter zu fürchten.“ „Mir drei (Eisbären) könma net stillen und bei dir wird’s auch nicht mehr gehen.“ „Wir (die Eisbären) sind Brüder, infolgedessen wird auch der Fund (Findelkind) geteilt.“ „Erst ziagt ma’s groß, dann wern’s frech.“ „Buam, seid’s standhaft, der Herr Pfarrer hot eich einen schlechten Rat geb’n.“ „Bei uns is no koana im Dreck derstickt.“ (rjm)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht