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Cham

Professor Frank Denk erläutert die Motorsteuerung

Eine Premiere.

Prof. Dr. Frank Denk vor Berufsschülern einer KFZ-Mechatroniker-Klasse  Foto: Anton Lankes
Prof. Dr. Frank Denk vor Berufsschülern einer KFZ-Mechatroniker-Klasse Foto: Anton Lankes

Cham.Am Mittwoch gab sich Prof. Dr. Frank Denk von der Technischen Hochschule Deggendorf, Außenstelle Cham, die Ehre. Er stellte Ausschnitte aus seiner Doktorarbeit über die Motorensteuerung von Verbrennungsmotoren vor Berufsschülern einer KFZ-Mechatroniker-Klasse vor. Zunächst stellte Prof. Denk kurz seinen Werdegang vor. Für die Schüler überraschend, erläuterte Denk: „Ich kenne Eure Situation, ich saß in meiner elektrotechnischen Lehre auch schon in einem Berufsschulklassenzimmer“. Als Profi bot er ein hochaktuelles Thema für die angehenden KFZ – Mechatroniker an. Die Motorsteuerung. Für den Laien ein verstecktes, metallisch graues Kästchen, das meist gut versteckt im Motorraum klaglos über ein Autoleben hinweg seinen Dienst erfüllt. „Das ist das Hirn des Motors“, so Denk, „eine absolute High-Tech-Elektronik, die dafür da ist, Kraftstoff in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt in den Zylinderbrennraum zu spritzen, um so die Voraussetzung für die Verbrennungsexplosion zu schaffen.“ Leider gerät genau dieses Bauteil in die öffentliche Kritik. Elektronische Gehirne können einfach manipuliert werden, um eben zum Beispiel auch Abgaswerte in den gewünschten gesetzlichen Rahmen zu bringen. Äußerst konzentriert folgten die Schüler seinen Ausführungen, die er mit praktischen Messaufbauten über moderne Diagnosetechnik an der Smartboardtafel darstellte.

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