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Mittwoch, 26. September 2018 13° 1

Ortstermin

Projekt zieht sich deutlich länger hin

Viel „Handarbeit“ in der Unteren Bräuhausstraße in Waldmünchen. Jürgen Zebrowski erklärt: „Das dauert.“

Am Dienstag fand ein Termin auf der Baustelle statt. Foto: Milutinovic
Am Dienstag fand ein Termin auf der Baustelle statt. Foto: Milutinovic

Waldmünchen.Länger als geplant dauern inzwischen die Arbeiten auf der Baustelle in der Unteren Bräuhausstraße. Warum dies so ist und wann mit der Fertigstellung zu rechnen ist, dazu fand am Dienstag ein Ortstermin statt. Neben Bürgermeister Markus Ackermann und Rainer Röhrl als Leiter des Bauamtes waren Vertreter der beteiligten Firmen – Bau Wagner, Ingenieurbüro Riedl, Böhmerwaldwärme und Gruber-Bau – gekommen.

Sebastian Riedl als Vertreter des Ingenieurbüros hatte die Fakten: 80 Meter Hauptkanal mit Anschlussleitungen zu den Häusern und 90 Meter neue Wasserleitungen wurden verlegt. 485 Quadratmeter Deckschicht und 350 Quadratmeter Tragschicht werden am Ende für die neue Straßendecke aufgetragen. Für die Wärmeversorgung werden Rohre mit insgesamt fünf Hausanschlüssen verlegt.

Auch wenn dies so einfach klingt, sagte Hans Beer, sei es doch eine Menge Arbeit, mit der vier Firmen beschäftigt sind. Viel „Handarbeit“ ist dabei, weiß Jürgen Zebrowski von der Firma Gruber-Bau. „Das dauert, damit es ordentlich gemacht ist.“ Eine wahre Herausforderung seien die Arbeiten gewesen, betonte Siegfried Wagner aus Sicht seiner Firma. Insgesamt gab es viele Überraschungen: So wurde zum Beispiel Fels angetroffen, viele unbekannte Hausabzweigungen, alte Schächte, Probleme mit einem verzweigten Netz von Leitungen und andere Überraschungen beim „Altbestand“ traten bei den Arbeiten zutage. All diese Unwägbarkeiten haben dazu geführt, dass die Arbeiten länger gedauert haben – auch wenn alle „mit Volldampf“ arbeiteten.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Anwohner äußerst verständnisvoll reagiert hätten. Jetzt ist ein Ende der Arbeiten in Sicht: Noch ungefähr vier Wochen, schätzen die Beteiligten, werde es dauern, bis alle Leitungen mit den Hausanschlüssen fertig sind. Weitere vier Wochen sollen es bis zur endgültigen Fertigstellung sein.

Dann haben die Anwohner, wie Markus Ackermann sagte, eine „komplette neue Infrastruktur“. (wim)

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