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Furth im Wald/Ränkam

Ränkamer Christen feierten die Geburt Jesu

Die Benefiziumskirche „Hl. Dreifaltigkeit“ in Ränkam war an Heiligabend zu später Stunde zur Christmette gut besucht.
Johann Gruber

Die Ministranten brachten zu Beginn der Christmette eine Jesuskindfigur zu Kaplan Daniel Schmid nach vorne. Foto: Johann Gruber
Die Ministranten brachten zu Beginn der Christmette eine Jesuskindfigur zu Kaplan Daniel Schmid nach vorne. Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.Symbolisch für die Ankunft Christi auf Erden brachten die Ministranten zu Beginn der Mette eine Jesusfigur an den Altar zu Kaplan Daniel Schmid, der das „Christkindl“ in die Krippe legte. Dann hieß der Geistliche die Gläubigen willkommen zur Feier der Menschwerdung des Gottessohnes Jesus Christus. Diese sei die Basis unseres Glaubens, betonte Kaplan Schmid, und werde von den Christen jedes Jahr an Weihnachten weltweit gefeiert.

In seiner Predigt stellte Kaplan Schmid heraus, dass Jesus nicht als weltlicher König mit großem Pomp in die Welt gekommen war, sondern in einem ärmlichen Stall und, bis die Hirten kamen, nur in der Gesellschaft von Ochs und Esel. Von letzteren sagte schon der Prophet Jesaja: „Es kennt der Ochse seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn.“ Wie oft sage man selbstkritisch „Was bin ich für ein Esel?“, fragte sich der Prediger. Er sponn den Faden weiter, dass Jesus uns auch liebt, wenn wir eselhaft benommen haben oder einen Fehler machten. Zu Umkehr, Reue und Buße sei es nie zu spät.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Xaver Schneider gestaltete die Christmette musikalisch. Im Anschluss daran lud der Pfarrgemeinderat ein, vor der Kirche noch bei einem Becher Glühwein in Gemeinschaft zu verweilen. Aus dem geöffneten Turmfenster schallte siebenmal die Melodie „Stille Nacht, Heilige Nacht“, intoniert vom Ränkamer Bläser-Quartett. (fer)

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