MyMz
Anzeige

Ränkamer Kirche feierte Patrozinium

Das Fest der Hl. Dreifaltigkeit war gut besucht – für die aktuellen Verhältnisse.
Johann Gruber

Kaplan Daniel Schmid feierte den Festgottesdienst am Hochfest „Hl. Dreifaltigkeit“ in einer nach Coronamaßstäben voll besetzten Kirche. Foto: Gruber
Kaplan Daniel Schmid feierte den Festgottesdienst am Hochfest „Hl. Dreifaltigkeit“ in einer nach Coronamaßstäben voll besetzten Kirche. Foto: Gruber Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.Im Jahre 1756 wurde das Benefizium Ränkam gestiftet und 1902 zum Kuratbenefizium erhoben. Als Titel, den nach dem Kirchenrecht jede Kirche haben muss und der nach vollzogener Weihe nicht geändert werden kann, wurde für die Benefiziumskirche „Hl. Dreifaltigkeit“ gewählt. Das Hochfest der Hl. Dreifaltigkeit verbunden mit einem Kirchweihfest wird jedes Jahr am „Dreifaltigkeitssonntag“, das ist der Sonntag nach Pfingsten, gefeiert. Neben dem Festgottesdienst in der Kirche am Patroziniumstag ist es in Ränkam auch Tradition, einen Kirtabaum aufzustellen und gemeinsam Kirta zu feiern.

Zum Patroziniumsgottesdienst in diesem Jahr konnte Kaplan Daniel Schmid am Sonntagvormittag rund vierzig Gläubige willkommen heißen. Die Kirche war damit voll besetzt, denn aufgrund der Corona-Bestimmungen hat sich der Platz für eigentlich 200 Kirchenbesucher entsprechend verringert.

Der Kaplan verwies in seiner Begrüßung auf den Text des Eingangsliedes: „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land, aus ew’gem Stein erbauet, von Gottes Meisterhand. Gott wir loben dich, Gott wir preisen dich. O lass im Hause dein, uns all geborgen sein.“ Er betonte, dass jedes noch so kleine Gebet ein Lobpreis Gottes sei.

Der dreieinige Gott, die Trinität, sei die Verbindung aus Gottvater, Gottessohn und Heiligem Geist, vereint in einem gemeinsamen Wesen. Seine Wurzel habe der Glaube an den trinitarischen Gott im Neuen Testament. Der Gottvater offenbart sich den Menschen in den Evangelien in der Person seines Sohnes Jesus Christus, den er gesandt hat, um ihnen die Liebe zu bringen, sagte Schmid. Jesus sei wahrer Gott und wahrer Mensch und habe aus Liebe zu uns den Tod am Kreuz erlitten, um uns zu erlösen. Der Heilige Geist wiederum sei die Verbindung zwischen Gott und Jesus und außerdem Beistand für die Menschen, um sie zur Liebe zu führen.

Nach den von Kirchenpfleger Dr. Heinrich Fischer vorgetragenen Lesungen aus dem Buch Exodus und dem Buch Daniel betonte Kaplan Schmid, dass der Mensch Gott wichtig sei. Die Frage laute: „Spüre ich das? Will ich das? Gebe ich Gott eine Antwort mit meinem Leben?“ Dann werde die Kirche weiterhin Mittelpunkt für Friede und Zusammenhalt sein.

In den Wettersegen am Schluss des Festgottesdienstes bezog der Geistliche auch die Eheleute ein, denn nicht nur in der Natur sondern auch in den Familien gebe es so manche Unwetter zu überstehen. (fer)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht