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Verkehr

Raserei stoppen

Arnbrucker wollen Geschwindigkeitsbegrenzung auf der oberen Eckerstraße.

Acht Einfahrten von der Gemeindestraße und von privaten Häusern befinden sich im Bereich der oberen Eckerstraße. Zehn Arnbrucker Bürger fordern nun auf einer Länge von 400 Metern eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h.  Foto: Weiß
Acht Einfahrten von der Gemeindestraße und von privaten Häusern befinden sich im Bereich der oberen Eckerstraße. Zehn Arnbrucker Bürger fordern nun auf einer Länge von 400 Metern eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h. Foto: Weiß

Arnbruck.Zehn Hausbesitzer, deren Ausfahrten in die obere Eckerstraße im Verlauf der St 2326 einmünden, haben an Landrätin Rita Röhrl einen Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h gestellt. Das Schreiben datiert vom 9. Januar. Initiator ist Horst Keitel, der auf dem Gelände des früheren Freibades ein Wohnhaus mit acht Wohnungen (Eckerstraße 41) errichtet hat; unterschrieben haben ohne Ausnahme alle Anlieger zwischen dem bestehenden Ortsschild bei der Raritätengärtnerei und der Einfahrt zum Café Waldhaus 400 m weiter oben.

In diesem Bereich befinden sich acht Einfahrten von freistehenden Häusern sowie die Einmündung der Straße von der Waldsiedlung und von der kleinen Siedlung an der Badstraße, mit erheblich gestiegenem Verkehrsaufkommen. Horst Keitel: „Während der Bauzeit ist es bereits zu äußerst prekären Verkehrssituationen gekommen. Ein Lieferant, der dort links abbiegen wollte, ist anscheinend von einem Motorradfahrer übersehen worden und hat sich über den Seitenstreifen gerettet. Ein zweiter Fall war ein Pkw, der offensichtlich mit erhöhter Geschwindigkeit talwärts unterwegs war und nur mit einer Notbremsung vor dem Gebäude Eckerstraße 40 einen Auffahrunfall verhindern konnte.“

So schildert Horst Keitel die aktuelle Situation und verweist darauf, dass in Veröffentlichungen für Motorradfahrer die Strecke Bogen-St. Englmar-Viechtach-Arnbruck-Arrach-Lam-Arber-Bodenmais als empfehlenswerte Motorradstrecke aufgeführt wird, was in den Sommermonaten bereits zu erheblicher Mehrbelastung und zu erhöhter Gefährdung geführt habe.

Deshalb entschlossen sich die zehn Anlieger, beim Landratsamt Regen Antrag auf Geschwindigkeitsbeschränkung vom Anwesen Eckerstraße 48 bis zum Arnbrucker Ortsschild zu stellen.

Die Gemeinde Arnbruck, die den Antrag der Bürger ebenfalls erhalten hat, unterstützt dieses Anliegen nachdrücklich. (kll)

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