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Montag, 23. Juli 2018 26° 8

Bildung

Realschulklasse besuchte Imkerei

Einen praktischen Biologieunterricht gab’s für die Realschüler aus Furth im Wald beim Imker in Eschlkam.

Viel lernten die Realschüler beim praktischen Biologieunterricht von Imkermeister Helmut Müller. Foto: kbi
Viel lernten die Realschüler beim praktischen Biologieunterricht von Imkermeister Helmut Müller. Foto: kbi

Eschlkam.Am Mittwoch besuchte die 7. Klasse der Realschule Furth im Wald mit Lehrer Erwin Lamecker die Imkerei Müller. Zur praktischen Vertiefung des Biologieunterrichtes kamen die Schüler bereits um 8 Uhr früh mit dem Bus aus Furth im Wald nach Eschlkam, um hautnah Bienenerlebnisse zu erkunden. Imker Helmut Müller bedankte sich bei Lehrer Erwin Lamecker, dass er seinen Schülern die Möglichkeit gibt, das Klassenzimmer direkt in die Imkerstube zu verlegen und den Schülern direkten Kontakt zu den Bienen zu ermöglichen.

Imker Helmut Müller stellte sich und seine Imkerei kurz vor und bemerkte dabei, dass es sich beim Imker auch um einen anerkannten Ausbildungsberuf mit der Bezeichnung „Tierwirt Fachrichtung Bienen“ handelt. Er selber habe diese Ausbildung in Erlangen an der Bayerischen Landesanstalt für Bienenzucht absolviert.

Es gibt in Deutschland nur 200 Berufsimker, die sich mit der Haltung, Zucht und Vermehrung der Bienen beschäftigen. Bienen sind heute genauso wichtig wie vor Millionen von Jahren, allerdings gelten heute aufgrund der sich ändernden Umweltbedingungen neue Herausforderungen an Imker und Honigbiene.

Die Schüler hatten viele Fragen, etwa, welche Bienenprodukte es gibt? Sind Bienen überhaupt notwendig, oder welche Honigsorten gibt es. Aber natürlich waren auch viele Themen neu, deswegen auch der praxisnahe Unterricht direkt beim Imker. Helmut Müller erzählte den Schülern Allgemeines über die Imkerei und Bienen, etwa, wie lange es eigentlich Bienen schon gibt. Es ging auch darum, welchen Sinn Bienen in der technisierten Welt noch haben, und welche Folgen es haben würde für die ganze Menschheit, wenn es keine Honigbienen mehr gäbe.Bienen gelten aber auch heute noch als drittwichtigstes Nutztier auf der Welt und sind für die Bestäubung von Pflanzen unbedingt notwendig, wie die Schüler erfuhren. (kbi)

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