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Vorschriften

Regeln für die Johannifeuer

Sonnwendfeuer müssen angemeldet werden. Das Landratsamt gibt Hinweise, was dabei alles zu beachten ist.

Johannifeuer machen nur Spaß, wenn auch alle Sicherheitsregeln beachtet werden.  Foto: Archiv/rtn
Johannifeuer machen nur Spaß, wenn auch alle Sicherheitsregeln beachtet werden. Foto: Archiv/rtn

Cham.Um einen geregelten Ablauf der traditionellen Johannifeuer zu gewährleisten, bittet das Landratsamt die Veranstalter, folgende Hinweise zu beachten: Ein Johanni- bzw. Sonnwendfeuer findet – wie der Name schon sagt – um „Johanni“ bzw. zur Sommersonnenwende statt und wird als solches im Zeitraum vom 15. Juni bis 1. Juli 2018 anerkannt.

Bei traditionellen Johanni- bzw. Sonnwendfeuer-Veranstaltungen handelt es sich um öffentliche Veranstaltungen, die also für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Veranstaltung muss mindestens eine Woche vorher von den Verantwortlichen mit Namen, Anschrift und einer Beschreibung des Veranstaltungsortes bei der Gemeinde (in gemeindefreien Gebieten beim Landratsamt) angezeigt werden. Um Fehlalarme generell einzuschränken oder bei ausgelösten Feueralarmen schnellstmöglich reagieren zu können, muss die örtlich zuständige Feuerwehr über alle Johannifeuer informiert werden.

Für die Meldung soll das Formular „Anzeige über die Verbrennung von Käferholz/Schnittgutabfälle sowie das Abbrennen eines Lagerfeuers/Johannifeuer“ verwendet werden und ebenfalls bei der Gemeinde eingereicht werden. Das Formular findet man auf der Internetseite des Landratsamtes Cham (www.landkreis-cham.de - Formularsuche – Buchstabe F – Feuerwehrwesen) oder bei den Gemeinden.

Bei Feuern auf Flächen mit einer Entfernung von weniger als 100 Metern zum Wald ist eine Erlaubnis durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, Außenstelle Waldmünchen, Tel.: (0 99 72) 94 30 20, erforderlich. Die Johanni- und Sonnwendfeuer sollten grundsätzlich nur auf weitgehend vegetationslosen Flächen abgebrannt werden. Es ist darauf zu achten, dass sich in der näheren Umgebung keine geschützten Biotope befinden. Das Brennmaterial sollte frühestens am Vorabend aufgerichtet werden. Bereits vorher aufgerichtetes Brennmaterial ist umzuschichten, damit darin befindliche Kleintiere nicht getötet werden.

Als Brennstoff darf nur unbehandeltes Holz verwendet werden. Zur Erhöhung der Flammenintensität sind natürliche Mineralien, wie z. B. harzreiche Hölzer, zu verwenden. Die Verwendung von Abfällen (z. B. von gestrichenem, lackiertem oder beschichtetem Altholz, Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoffen) als Brennmaterial ist nicht zulässig.

Mitarbeiter des Landratsamtes werden die Feuerstellen diesbezüglich überprüfen. Es dürfen auch keine Treibstoffe oder Altöle zum Anfeuern verwendet werden. Reste von Brennmaterialien und Abfällen (Flaschen usw.) sind im Anschluss an die Veranstaltung zu entsorgen.

Wer ist zuständig?

Der Veranstalter ist für die Anzeige bei den zuständigen Stellen, den Aufbau der Feuerstelle, das Abbrennen sowie die Säuberung der Brandstelle verantwortlich.

Die Vorschriften der Verordnung über die Verhütung von Bränden sind zu beachten. Das Feuer ist unter Aufsicht zu halten und bei starkem Wind zu löschen. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

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