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Reiter trotzen der Corona-Krise

Als Entschädigung für ausgefallene Turniere: Acht Teams konnten an der 14. Further Reiter- und Rosserer-Rallye teilnehmen.
Von Steffi Decker

Die vier Mäuse und ihre Gefährten
Die vier Mäuse und ihre Gefährten Foto: Anja Nowak

Furth im Wald.Vergangenen Samstag fand im Further Reit- und Fahrverein der alljährliche Orientierungsritt statt. Nachdem auch der Verein innerhalb der Corona-Krise Veranstaltungen wie das Vereinsturnier absagen musste, konnte diese Veranstaltung unter Ausschluss von Zuschauern durchgeführt werden, weil die Reiter einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu Pferd locker einhalten konnten.

Das diesjährige Motto bei dem Wettbewerb lautete „Kinderlieder“. Acht Teams aus Grabitz, Furth im Wald, Lohberg, Viechtach und Gleißenberg machten sich in tollen Kostümen auf den Weg, der vom Vereinsgelände über den Steinbruch zur Trettinger Kapelle und über den Arnschwanger Wald wieder zurück zum Ausgangspunkt führte. Geritten wurde in Dreier- oder Vierer-Teams.

Reiterliches Geschick bewiesen

An fünf Stationen mussten dabei Aufgaben passend zum Motto gemeistert werden. An der ersten Station in der Reithalle absolvierten die Reiter einen Parcours, durch den sie ihr Pferd mit Hilfe einer Karotte führten. Zum Kinderlied „Backe, backe Kuchen“ mussten die richtigen Zutaten gefunden und zu guter Letzt Kinderlieder anhand ihrer Melodie erraten werden.

Der Farmtrail gehörte zur letzten Station.
Der Farmtrail gehörte zur letzten Station. Foto: Lena Vogl

An der zweiten Station durften die Reiter vom Pferd aus mit einer Schaumstoffpistole auf Fuchs- und Gansfiguren schießen, Kinderlieder gurgeln und Wissensfragen beantworten. Die dritte Station befand sich direkt bei der Trettinger Kapelle. Dort musste zum Lied „Zeigt her eure Füßchen, zeigt her eure Schuh“ vom Pferd aus Wäsche an einer Wäscheleine aufgehängt werden. Ein Wurfspiel „Häschen in der Gruppe“ und die „Vogelhochzeit“, bei der die Teilnehmer Vögel erkennen mussten, wartete an der vierten Station. Zurück am Vereinsgelände mussten die Reiter dann letztendlich reiterliches Geschick und Geschwindigkeit an der fünften Station unter Beweis stellen. Diese stand unter dem Motto „Old Mc Donald had a farm“. Der Farmtrail bestand aus einem Tor, das geöffnet und wieder geschlossen werden musste, einer Rampe, einem Flatterbandtor und einem kleinen Sprung.

Festspiel(e)

Eine Hussitin namens Kathi

Leder statt Samt: Christina Schneider spielte jahrelang die Hauptrolle beim Trenck. Nun galoppiert sie beim Drachenstich auf.

Geschick mussten die Reiter beim Durchreiten des Flattertores beweisen.
Geschick mussten die Reiter beim Durchreiten des Flattertores beweisen. Foto: Anja Nowak

Am Sonntag folgte die Siegerehrung. Geri Bako, Jessica Graf und Martina Wollinger landeten als „Magic Pony’s“ mit 70 Punkten auf dem 8. Platz. Mit 81 Punkten wurden Adelina Bernhardt, Philipp Voß und Andrea Schneider mit dem Teamnamen „Schni Schna Schnappi“ Siebte. Auf dem 6. Platz folgten mit 83 Punkten Annika Ermer, Magdalena Merkler und Joanna Weiß als „Die Dschungel Bären Bande“. Den 5. Platz belegten „Vier Affen rasen durch den Wald“ mit Birgit Aschenbrenner, Carolin Hof, Christin Koller, Tanja Liebl und 89 Punkten.

„Die vier Mäuse und ihre Gefährten“ holten sich mit 92 Punkten den 4. Platz. Im Team waren Isabella Frei, Martina Seidl, Elena Bauer und Lisa-Marie Illichmann. „Die rasenden Affen“ mit Raphaela Plötz, Paula Plötz, Franziska Schneider und Franziska Bücherl landeten mit 103 Punkten auf dem 3. Platz. Mit 115 Punkten belegten Antonia Schneider, Steffi Schneider, Rebecca Plötz und Lara Lössl als „Grabitzer Schnatterenten“ den 2. Platz.

Danksagung und Ausblick

Marion Buschek und Christina Riepl zusammen mit der Siegerin
Marion Buschek und Christina Riepl zusammen mit der Siegerin Foto: Steffi Decker

Vorsitzende Marion Buschek bedankte sich bei allen Helfern, die an den Stationen und der Straßenüberquerung mithalfen. Außerdem galt ihr Dank auch den Besitzern von Grundstücken, die den Platz für die Stationen zur Verfügung stellten. Sie freute sich vor allem darüber, dass die Veranstaltung reibungslos und ohne Unfälle über die Bühne gegangen ist.

Gewinner

  • Siegermannschaft:

    Gewonnen hat das Team „Grün, grün, grün sind alle meine Reiter“ mit 119 Punkten. Dazu gehören Anita Tetek, Sylvia Multerer, Stefanie Multerer und Andre Multerer. Die Sieger konnten mit dem Wanderpokal nach Hause fahren.

  • Siegerehrung:

    Alle Teilnehmer am Orientierungsritt durften sich über kleine Preise sowie Urkunden freuen. (fsd)

„Dieses Jahr wäre noch unser Herbstturnier und die Fuchsjagd geplant“, informierte Buschek. Ob diese Veranstaltungen aber wegen der aktuellen Corona-Pandemie stattfinden können, stehe noch in den Sternen. Des Weiteren bedauerte die Vorsitzende auch den Ausfall der Drachenstich-Festspiele im Jahr 2020, weil der Reit- und Fahrverein mit der Hussitengruppe auch jedes Jahr gerne daran mitwirke.

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