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Nachruf

Requiem gefeiert

Land- und Gastwirtin Adelheid Späth (89) ist verstorben.

Adelheid Späth Foto: Schillbach
Adelheid Späth Foto: Schillbach

Eschlkam.Am Samstag riefen die Glocken der Pfarrkirche zum Requiem für verstorbene Land- und Gastwirtin Adelheid Späth. Voller Trauergäste war die Pfarrkirche, die der beliebten und geschätzten Verstorbenen das letzte Geleit gaben. Am 15. Mai 1930 wurde sie in Oberfaustern auf dem „Kernhof“ geboren. Mit zwei Brüdern und drei Schwestern wuchs sie auf, besuchte in Schwarzenberg die Volksschule, dann bis 1946 die landwirtschaftliche Berufsschule und 1953/54 die Hauswirtschaftsschule in Kötzting. Vor ihrer Hochzeit arbeitete sie einige Zeit im jetzigen Cafe Wendl in Lam. 1956 heiratete sie Xaver Späth und damit in eine Land- und Gastwirtschaft beim „Wirt“ in Gaishof ein. 1997 verstarb der Ehemann, nachdem er eineinhalb Jahre aufopferungsvoll gepflegt worden war. Kinder, Enkel und der Urenkel waren ihr wichtigster Lebensinhalt. Dem Schützenverein Schachten, Neuaign und Umgebung war die Verstorbene eine großzügige Herbergsmutter. So lange sie gesundheitlich konnte, nahm Adelheid Späth an Seniorennachmittagen teil. Dazu war sie aktives Mitglied des Obst- und Gartenbauvereins und der Marianischen Frauenkongregation. Nach dem Tod ihres Mannes begann sie mit dem Malen von Bildern, die sie in der „Bunten Truhe“ in Furth im Wald ausgestellt hat. Seit 2017 wurde sie zu Hause von ihren Söhnen Karl und Xaver sowie Schwiegertochter Lisbeth gepflegt.

Der „Eschlkamer Kirchenchor“ umrahmte den Trauergottesdienst, der Schützenverein Schachten, Neuaign und Umgebung und die Abordnung der Marianischen Frauenkongregation führten den Trauerzug an.

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