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Rettenbach

Rettenbacher Pfarrkirche ist eine Baustelle

Die Sanierungsarbeiten in der Pfarrkirche in Rettenbach sind voll angelaufen.
Anton Feigl

Bruno Fromm, Christian Piendl, Bauleiter Robert Lindner, Kirchenpfleger Georg Bauer sowie Mitarbeiter der Firma Schwabenbauer (v.l.) Foto: Feigl
Bruno Fromm, Christian Piendl, Bauleiter Robert Lindner, Kirchenpfleger Georg Bauer sowie Mitarbeiter der Firma Schwabenbauer (v.l.) Foto: Feigl

Rettenbach.Bei der wöchentlichen Baubesprechung informierte sich Kirchenpfleger Georg Bauer erneut über den Sachstand der Innensanierung, eine Maßnahme, die unumgänglich war, denn am Gotteshaus hatte der Zahn der Zeit genagt. Vor Ort waren auch Bauleiter Robert Lindner vom Architekturbüro Schnabel und Partner aus Bad Kötzting, Diplom-Restaurator Bruno Fromm von der gleichnamigen Firma aus Parsberg sowie Christian Piendl vom Ingenieurbüro Christl aus Cham.

Die Kirchenbänke und die Bestuhlung auf der Empore wurden ausgebaut und zur Restaurierung in die Werkstätten der ausführenden Firma gebracht. Sämtliche Figuren und Bilder wurden abgehängt und in die Werkstätten gebracht. Die Gestühl-Podeste wurden ausgebaut und die Heizungsrohre demontiert. Der Sockelputz im Innenraum sowie Teile des Deckenputzes an der Unterseite der Orgelempore zur Freilegung der Deckenbalken sind bereits entfernt. Das beauftragte Statikbüro wird, wie in einem Plangutachten verlangt, die notwendigen Arbeiten zur Sanierung der Balkenköpfe festlegen.

Derzeit erneuert die Firma Elektro Schwabenbauer aus Regensburg die Elektroinstallation. Das Verputzen durch die Firma Feldbauer ist für Ende August geplant. Das Wand- und Deckengerüst im Innenraum zur Reinigung und zum Neutünchen der Raumschale ist bereits aufgebaut. In Kürze erfolgt die Anfertigung eines Kirchenbankmusters. Dabei wird großer Wert auf die Ergänzungsarbeiten der Sitzflächen und der Gebetbuchablagen sowie der Oberflächenbehandlung gelegt. Die Abstände der einzelnen Kirchenbänke werden vergrößert und eine Elektro-Bankheizung eingebaut. Auch die Sakristei wird neu gestaltet.

Die Verantwortlichen hoffen, die Maßnahme bis Weihnachten abschließen zu können. Die Kirche ist derzeit eine Baustelle und darf nicht betreten werden. Es ist aber beabsichtigt, soweit bautechnisch möglich, in gewissen Zeitabständen nach dem Sonntagsgottesdienst den Innenraum für etwa eine halbe Stunde zur Besichtigung zu öffnen. Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf 1 318 000 Euro, davon sind 1 290 000 Euro förderfähig. Die Bischöfliche Finanzkammer gewährt einen Zuschuss von 631 000 Euro. Somit verbleibt bei der Pfarrei ein Eigenanteil in Höhe von 659 000 Euro.

Zur Finanzierung ist die Pfarrei auch auf Spenden angewiesen. Es wird daher um Unterstützung und Mithilfe gebeten. Schön wäre es, wenn sich die örtlichen Vereine und Organisationen auch an der Spendenaktion beteiligen oder Veranstaltungen zugunsten der Renovierung abhalten würden. Das Spendenkonto lautet: Pfarramt Rettenbach, DE 65 750 690 380 300 40 20 95, Kennwort: Kirchensanierung. (rto)

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