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Rettenbachs Pfarrkirche in neuem Glanz

Seit vergangenem Jahr laufen die Restaurationsarbeiten auf Hochtouren. Jetzt ist das Millionenprojekt in den letzten Zügen.

Die Stützen erhalten noch einen Anstrich.  Foto: Anton Feigl
Die Stützen erhalten noch einen Anstrich. Foto: Anton Feigl

Rettenbach.Es ist fast geschafft – nach gut einem Jahr gehen die Arbeiten in der Pfarrkirche in den nächsten Tagen zu Ende. Derzeit haben die Arbeiter zwar mit den Abschlussarbeiten noch alle Hände voll zu tun, aber bald wird die Pfarrkirche für alle Besucher wieder ein Ort der inneren Ruhe und Besinnung sein.

Seit dem Schließen der Kirche nach dem Weißen Sonntag im vergangenen Jahr hat sich viel getan. Der Innenraum wurde begast, die Oberflächen der fest eingebauten Ausstattung – wie Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel – wurden gereinigt und Fehlstellen ergänzt oder retuschiert. Die Beichtstühle, die Emporenbrüstung und die Treppen erhielten einen neuen Anstrich. Kreuzwegbilder, Figuren, Taufstein, ewiges Licht, Türen und Kerzenleuchter wurden gereinigt, das Holz und die Fassungen wieder instandgesetzt und Fehlstellen ergänzt.

An den Emporen-Fenstern sind nun Absturzsicherungen angebracht.  Foto: Anton Feigl
An den Emporen-Fenstern sind nun Absturzsicherungen angebracht. Foto: Anton Feigl

Die Eisenträger der Stützen sowie die Podeste des Kirchengestühls sind erneuert und durch eine spezielle Oberflächenveredelung mit pflanzlichen Fetten verseift worden. Die Bänke versprechen nun mehr Sitzkomfort durch größere Beinfreiheit und werden über eine Elektro-Heizung erwärmt. Inzwischen ist auch die Orgel wieder eingebaut und funktionsfähig. Einzelne Stellen werden noch retuschiert.

Neue Lichttechnik

Die Beinfreiheit und der Sitzkomfort in der Pfarrkirche wurden erheblich verbessert.  Foto: Anton Feigl
Die Beinfreiheit und der Sitzkomfort in der Pfarrkirche wurden erheblich verbessert. Foto: Anton Feigl

Bezüglich der Lichttechnik ist die Pfarrkirche nun auf dem neuesten Stand. Sie bietet Möglichkeiten für verschiedene Effekte. Gesteuert wird dies über ein Touch-Panel in der Sakristei. Des Weiteren wurde die Elektro-Technik komplett neu installiert, eine Gehörlosenschleife eingebaut, auf der Empore bei den Fenstern Absturzsicherungen angebracht, alle Seiten neu getüncht und die Deckenmalereien gereinigt. Auch die Schränke in der Sakristei sind nun restauriert.

Der steinerne Türrahmen des Kirchenportals, der vorher weiß übertüncht war, wurde sandgestrahlt und ist so zu einem echten Hingucker geworden. Im Zuge der Kircheninnensanierung wurden auch Ausbesserungen am äußeren Sockelputz durchgeführt.

Eine Restauratorin der Firma Kallinger retuschiert und maseriert einige Stellen an der Orgel. Foto: Anton Feigl
Eine Restauratorin der Firma Kallinger retuschiert und maseriert einige Stellen an der Orgel. Foto: Anton Feigl

All die Arbeiten haben allerdings auch einen stattlichen Preis. Die Sanierung schlägt mit rund 1,3 Millionen Euro zu Buche, 50 Prozent davon fördert die Diözese Regensburg. Den Rest muss die Pfarrei aber selbst schultern. Diese ist zur Finanzierung auch auf Spenden angewiesen und bittet die Bürger weiterhin um Unterstützung und Mithilfe. Wer spenden möchte, kann den gewünschten Betrag an das Pfarramt Rettenbach unter der IBAN DE65 7506 9038 0300 4020 95 und mit dem Verwendungszweck Kirchensanierung überweisen. Die Kirchenverwaltung bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung.

Einweihung ist verschoben

Pfarrer Dr. Dr. Peter Chidi Okuma (rechts) und Kirchenpfleger Georg Bauer freuen sich schon auf die Wiedereröffnung der Kirche.
Pfarrer Dr. Dr. Peter Chidi Okuma (rechts) und Kirchenpfleger Georg Bauer freuen sich schon auf die Wiedereröffnung der Kirche.

Da die geplante Einweihung der renovierten Pfarrkirche St. Laurentius durch Weihbischof Reinhard Pappenberger mit anschließendem Pfarrfest am 14. Juni aus gegebenem Anlass abgesagt werden musste und die momentane Situation keine Planungen für einen Ersatztermin zulässt, haben sich Pfarrer Chidi, die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat dazu entschlossen, an diesem Tag, dem 14. Juni, um 10 Uhr stattdessen einen Eröffnungsgottesdienst in der Pfarrkirche zu feiern. Alle sind herzlich dazu eingeladen. Es gelten die gängigen Hygiene- und Abstandsregeln. (rto)

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